Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Netzwelt Killer-Clowns: Falschmeldungen verbreiten sich im Netz
Nachrichten Medien Netzwelt Killer-Clowns: Falschmeldungen verbreiten sich im Netz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:32 23.10.2016
Seit einigen Tagen registriert die Polizei bundesweit vermehrt Attacken solcher „Horror-Clowns“, die Passanten erschrecken und zum Teil auch angreifen. (Symbolbild)  Quelle: EPA
Anzeige
Hannover

 Täuschend echt sehen die Meldungen über vermeintliche Angriffe von Killer-Clowns aus, die derzeit in den sozialen Netzwerken kursieren. „Killer Clown in Kiel!“ oder „Killerclown in Hannover!“ lauten die Schlagzeilen, die nicht nur das Netz in Angst und Schrecken versetzen. Doch viele der mutmaßlichen Angriffe sind gar nicht wirklich passiert.

Sie stammen von einer Webseite, die das Verbreiten von Falschmeldungen zum Geschäft gemacht hat. Jeder Internetnutzer kann dort Geschichten erfinden und hochladen, die Webseite sorgt dann für eine möglichst weite Verbreitung der vermeintlichen Nachricht.

Experten: Mehr als 400 Fake-Einträge im Netz

Die Organisation Mimikama hat viele Meldungen als falsch enttarnt. Die Initiatoren beschäftigen sich den ganzen Tag damit, Gerüchten und Falschmeldungen bei Facebook auf den Grund zu gehen und diese auf ihre Echtheit zu überprüfen. Zu den Clownmeldungen auf 24aktuelles.com vermeldet die Organisation: Es handle sich bei diesen Meldungen um bewusst erzeugte Falschmeldungen. „Im Moment haben wir mehr als 400 Fake-Einträge zum Thema Killer-Clown gefunden.“

Außerdem sei laut Mimikama die Website 24aktuelles eine reine Spaßseite. Auf der Website selbst ist zu lesen: „24aktuelles.com – ist eine Internetseite die zur Unterhaltung dient, die falschen News werden von unseren Usern verfasst. Alle Nachrichten dieser Seite sind frei erfunden und fiktiv, es ist alles nur Spaß! Keine der Fake News sollte ernst genommen werden oder als seriöse Informationsquelle benutzt werden.“

Von RND/KN/HAZ/abr/are

Zwölf Bewerber, zwölf Wochen Armeealltag: Die Bundeswehr begleitet in einer neuen Serie auf Youtube Rekruten bei der Grundausbildung. Das Projekt erntet Kritik – nicht nur wegen der Kosten.

23.10.2016

Wer am Freitag einen Film bei Netflix ansehen oder Twitter mitlesen wollte, guckte zum Teil über Stunden in die Röhre. Eine Online-Attacke hatte diverse Webdienste außer Gefecht gesetzt. Das Besondere: Dahinter steckten viele vernetzte Hausgeräte. Experten warnen vor einer neuen Bedrohung.

22.10.2016

Eine mutmaßliche Hacker-Attacke hat in den USA zahlreiche populäre Internetdienste für mehrere Stunden zum Erliegen gebracht, darunter Twitter und Spotify.

21.10.2016
Anzeige