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Netzwelt “F1 2018“ im Spieletest: Im McLaren seine Runden drehen
Nachrichten Medien Netzwelt “F1 2018“ im Spieletest: Im McLaren seine Runden drehen
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13:30 22.09.2018
Mix aus PS-Nervenkitzel und Formel-1-Museum: “F1 2018“. Quelle: Hersteller
Leipzig

Die neue Simulation der Rennsport-Königsklasse ist mehr als ein jährliches Lizenzupdate. Die Entwickler von Codemasters haben dem Spiel einige Neuerungen spendiert und die Reise in die Formel-1-Geschichte deutlich ausgebaut.

Wer in den kraftvoll röhrenden Lotus 72D von 1972 steigt, kann das Öl und den Reifenabrieb förmlich riechen. Aus der denkwürdigen Saison 1976 stehen zwei Wagen zur Verfügung: der Ferrari 312T2, mit dem Niki Lauda auf dem Nürburgring schwer verunglückte, und das Konkurrenzmodell von McLaren. James Hunt holte mit dem M23D am Ende mit einem Punkt Vorsprung vor Lauda den Titel.

Alle 20 historischen Boliden wurden samt Cockpit detailliert nachgebildet. Sound und Fahrgefühl unterscheiden sich hör- und spürbar. Noch mehr als bei den modernen Autos, die dank zuschaltbarer Fahrhilfen auch für Anfänger gut beherrschbar sind, ist auf der Strecke Fingerspitzengefühl gefragt.

Vor allem beim Beschleunigen gehen die Reifen der sensiblen Klassiker aus den Siebziger- und Achtzigerjahren schnell mal durch. Besonders intensiv wird die Zeitreise durch die Rennsportgeschichte bei den neuen Herausforderungen.

So müssen sich Spieler bei einer Mini-WM auf nassem Asphalt beweisen oder die schnellsten Runden auf historischen Strecken hinlegen. Die Präsentation mit Funkansagen am Gamepad und Sektduschen auf dem Podium ist titelreif. Auch bei der Grafik hat “F1 2018“ noch einmal einen halben Gang nach oben geschaltet.

Herzstück des Spiels ist und bleibt der Karrieremodus. Der nach eigenen Wünschen erstellte Nachwuchsfahrer muss nicht mehr nur Rennen gewinnen und die Entwicklung des Wagens vorantreiben, sondern sich etwa auch um die Presse kümmern.

In den Interviews über das Auto zu meckern, kann auf die Stimmung im Team schlagen. Vertragsverhandlungen gibt es regelmäßig, auch ein Teamwechsel während der Saison ist möglich.

Wer im Ferrari oder Mercedes sitzen will, muss Siege und Pole-Positions abliefern. Dort landet auch „F1 2018“ mit seinem nahezu perfekten Paket aus PS-Nervenkitzel und Formel-1-Museum.

Info: “F1 2018“ ist für 45 bis 60 Euro für PC, PS 4 und Xbox One erhältlich. Es gibt keine Altersbeschränkung.

Von Robert Nößler

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