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Netzwelt Apple stellt neues Macbook Pro vor
Nachrichten Medien Netzwelt Apple stellt neues Macbook Pro vor
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08:14 28.10.2016
Auf der schmalen Touchscreen-Leiste werden verschiedene Buttons und Bedienelemente passend zur aktuellen Anwendung eingeblendet, erläuterte Marketing-Chef Phil Schiller. Quelle: GETTY IMAGES NORTH AMERICA
Cupertino

„Es ist das dünnste und leichteste Macbook Pro, das wir je entwickelt haben“, sagte Apple-Manager Phil Schiller. Das Notebook erscheint in zwei Größen: mit einem 13 Zoll und einem 15 Zoll großen Bildschirm. Der Preis liegt bei 1999 Euro bzw. 2699 Euro.

Die neuen Modelle stecken nun in noch kompakteren Gehäusen, sind mit moderner Chip-Technologie vollgepackt, haben an Gewicht verloren und brillieren im wahrsten Wortsinn mit einem exzellenten Bildschirm. Die größte Änderung betrifft aber das Bedienkonzept.

Wie erwartet, wurde die Reihe der Funktionstasten durch eine schmale Touchscreen-Leiste ersetzt, auf dem je nach Anwendung verschiedene Buttons eingeblendet werden. “Wir nennen diese Leiste Touch Bar“, sagte Schiller.

Fingerabdruck-Sensor für Apple Pay

Wenn der Nutzer zum Beispiel Apples Internetbrowser Safari öffnet, kann er über die Leiste neue Tabs öffnen. Wenn er dagegen Fotos bearbeitet, kann er über die Funktionstasten durch seine Bilder scrollen und die Helligkeit von einzelnen Aufnahmen erhöhen.

Außerdem wird in die „Touch Bar“ ein Fingerabdruck-Sensor integriert, damit der iPhone-Bezahldienst Apple Pay auch bei Einkäufen im Web direkt auf dem Computer genutzt werden kann. In Kombination mit einem Spezialchip, der „Secure Enclave“, erhalten die High-End-Notebooks von Apple damit eine zusätzliche, hart verschlüsselte Sicherheitsschicht, ähnlich wie das Zugangssystem der modernen iPhone-Modelle. In Verbindung mit der bei Apple inzwischen standardmäßig eingeschalteten Festplattenverschlüsselung entsteht damit ein System, das selbst von mächtigen Sicherheitsbehörden nicht ohne weiteres überwunden werden kann.

Die Verkäufe von Notebooks und Desktops sind schon seit mehr als zwei Jahren branchenweit unter Druck. Apple schlug sich mit seinen Macs längere Zeit besser als der Markt. Zuletzt sanken die Verkäufe jedoch vor der erwarteten Auffrischung der Modell-Palette um rund 13 Prozent auf etwa fünf Millionen Geräte.

Von dpa/RND/wer

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