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Netzwelt Apple präsentiert neues iPad Pro, MacBook Air und neuen Mac mini
Nachrichten Medien Netzwelt Apple präsentiert neues iPad Pro, MacBook Air und neuen Mac mini
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17:38 30.10.2018
Apple hat sein in die Jahre gekommenes Einstiegs-Laptop MacBook Air grunderneuert. Quelle: XinHua/dpa
New York

Für sein Oktober-Event hatte sich Apple einen besonderen Ort ausgesucht. Nicht in Kalifornien, sondern in New York, in der Brooklyn Academy of Music, fand das Oktober-Event statt. „Es ist so toll, in New York zu sein. Wir lieben New York“, sagte Tim Cook zu Beginn der Präsentation. Die Stadt sei das Zuhause einiger der lebendigsten kreativen Gemeinschaften in der Welt. Bei der Präsentation ging es deshalb viel um Kreativität der Menschen, die dafür – natürlich – Apple Produkte benutzen.

Ein neues MacBook Air

Das neue MacBook Air hat ein Retina-Display, es ist 13,3 Inch groß und bietet eine Auflösung von mehr als vier Millionen Pixeln. Das MacBook Air hat zudem Touch ID und einen Security-Chip namens T2. Das Force Touch trackpad ist 20 Prozent größer. Der Sound des neuen MacBook Air soll besser sein, es ist unter anderem 20 Prozent lauter.

Das MacBook Air hat 17 Prozent weniger Volumen als sein Vorgänger und ist noch dünner, es wiegt 2,75 Pounds – also rund 1,25 Kilogramm. Die MacBook Air bestehen zu hundert Prozent aus recyceltem Aluminium. Kostenpunkt: Ab 1199 Dollar (1349 Euro) kann man es schon heute vorbestellen, ab dem 7. November ist es im Handel.

Ein neuer Mac mini

Auch der Mac mini bekommt ein Update: Mit neuen 6-Core und Quad Core Prozessoren soll er bis zu fünf Mal schneller sein. Der neue Mac mini kann bis zu 64 GB Arbeitsspeicher haben. Startpunkt der Preise: 799 Dollar. Die neuen – in der Farbe space gray – Mac minis sind ab sofort vorbestellbar, in den Läden sind sie ab 7. November zu haben. Auch die Mac minis bestehen aus recyceltem Aluminium.

Neues iPad Pro

Das neue iPad Pro kommt in zwei Größen, einmal mit 11-Inch und einmal mit 12,9 Inch Display. Es hat Face ID und keinen Home-Button mehr. Der Chip A12X Bionic hat zehn Milliarden Transistoren, die iPads Pro sollen so 92 Prozent schneller sein als andere in den vergangenen zwölf Monaten verkaufte Notebooks. Mit den USB-C-Anschluss des iPad Pro kann man das iPhone von unterwegs laden. Auch der Apple Pencil hat ein Redesign bekommen – er ist magnetisch und kann kabellos geladen werden. Das kleinere iPad Pro startet bei 799 Dollar, das größere bei 999 Dollar. Auch sie sind ab dem 7. November im Handel.

Was ist die Apple-Keynote?

Für viele Apple-Jünger ist es eines der Events rund um moderne Technik und spannende Produktneuheiten: die Apple-Keynote. Grundsätzlich bezeichnet eine Keynote einen Eröffnungsvortrag einer Veranstaltung. Als „Keynote Address“ ist bei Apple-Nutzern im Speziellen der Einführungsvortrag von Steve Jobs, dem inzwischen verstorbenen CEO des Unternehmens Apple, bekannt. Apple veranstaltet regelmäßige Keynotes, um Produktneuheiten und Innovationen in einer groß angelegten Präsentation vorzustellen.

Das Apple-Event im Oktober: Keynote im Livestream zu sehen

In der Vergangenheit waren die Apple-Keynotes immer wieder für eine Überraschung gut. Zu Zeiten Steve Jobs‘ zauberte das Unternehmen oft zum Ende der Veranstaltung das eine oder andere Highlight aus dem Hut. Das gilt etwa für die legendäre Keynote 2007 auf der Macworld Expo, als das erste iPhone vorgestellt wurde.

Apple übertrug die Veranstaltung im Livestream. Der ließ sich mit iPhone, iPad und Mac verfolgen, aber auch auf PCs mit Windows 10.

Große Smartphones, kein Bedarf für Tablets?

Apple musste in den vergangenen Jahren feststellen, dass der Tablet-Markt anders funktioniert als das Smartphone-Geschäft. Die iPads sind zwar die populärsten Tablet-Computer, doch der Markt insgesamt wurde nicht so groß wie anfangs erwartet. Nachdem Gründer Steve Jobs 2010 das erste iPad-Modell vorstellte, zogen die Verkäufe zunächst steil an, das bisher beste Quartal gab es im Weihnachtsgeschäft 2013 mit gut 26 Millionen verkauften Geräten.

Allerdings stellte sich auch heraus, dass die Nutzer ihre iPads deutlich später ersetzen als iPhones. Zudem sehen viele mit immer größer werdenden Smartphone-Bildschirmen keinen Bedarf an einem weiteren Gerät. Zuletzt wurden im Ende Juni beendeten Quartal rund 11,5 Millionen iPads verkauft.

Keine neuen Air-Pods auf der Apple Keynote

Die Mac-Verkäufe sanken in dem Quartal im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 3,7 Millionen Geräte. Das lag auch daran, dass das Einstiegsmodell MacBook Air an Attraktivität verlor. Unter anderem hat es einen deutlich schlechteren Bildschirm als das kleinere und teurere MacBook und das größere und leistungsstärkere MacBook Pro. Der Nachfolger des aktuellen MacBook Air werde ein 13-Zoll-Display mit einer höheren Auflösung und einem schmaleren Rahmen rund um den Bildschirm bekommen, schrieb Bloomberg.

Spekuliert wurde auch über eine aufgefrischte Version der drahtlosen AirPods-Ohrhörer und die bereits vor mehr als einem Jahr für 2018 angekündigte Ladematte AirPower, mit der Akkus vom iPhone und der Computer-Uhr des Konzerns gleichzeitig aufgefüllt werden können. Doch das geschah nicht.

Gerüchte um Apple-Streaming

Hartnäckige Gerüchte hielten sich zum Thema Streaming über Apple. Das Unternehmen kaufte sich in der Vergangenheit zahlreiche Rechte an TV-Serien – laut der „New York Times“ könnte eine eigene Streaming-Flatrate geplant sein, präsentiert wurde sie auf dem Event nicht.

Von RND/asu/dpa

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