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Nachrichten Medien Lena besiegt Lena bei „Schlag den Star“
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14:48 21.05.2017
Lass es Liebe sein: Lena Gercke (rechts) umarmt Lena Meyer-Landrut, die bei „Schlag den Star“ den Sieg davontrug. Quelle: Pro7/Willi Weber
Berlin

Die eine Lena kleckerte, die andere klotzte – zumindest am späten Ende der Show. Und so ist Lena Meyer-Landrut (25) um einen Sieg reicher. Die Gewinnerin des Eurovision Song Contest (ESC) 2010 triumphierte in der Nacht zu Sonntag in der Pro7-Show „Schlag den Star“ über das Model Lena Gercke (29, „Germany’s next Topmodel“). „Es war ein toller Abend mit geilen Spielen und wir haben gut gekämpft, finde ich“, sagte die Sängerin am Ende, das dann wider Erwarten lange nach Mitternacht doch noch kam. Der Wettkampf der beiden jungen Frauen stellte einen Rekord in der Geschichte der Sendung auf – er war erst nach rund sechs Stunden entschieden. So lange hatte es noch nie gedauert.

Beide Lenas haben keine Ahnung von Fernsehklassikern

Eher schlecht lief der Kampf der beiden Twens im Spiel „Serien“: Rollennamen aus 80er und 90er-Jahre-Serien wie „Der Bergdoktor“, „Die Schwarzwaldklinik“, „Miami Vice“ und „Twin Peaks“ waren beiden kein Begriff, fast schien es bei so viel Ahnungslosigkeit, als würde nach C-Promis der Stummfilmzeit gefragt. Klassisches Fernsehen gucke sie kaum, ließ der ESC-Star diesbezüglich entschuldigend hören, lieber verfolge sie aktuelle Serien in einem Streamingdienst.

Wie im Flug verging die viele Zeit für den Zuschauer nicht gerade. Geschuldet war das vor allem dem endlosen Zögern und Zaudern Gerckes, die – darauf ließen die steten Nachfragen schließen – wenig Selbstvertrauen in die geistigen Kapazitäten besitzt. Streckenweise lag sie deutlich hinter Meyer-Landrut (5:40 Punkte), ab dem zehnten Spiel holte Gercke auf, wobei Uns-Pop-Lena genervt schien von so viel Verschwendung ihrer Zeit durch die entscheidungsunfreudige Gegnerin.

Gercke zieht am falschen Klotz – verloren

Beim vorletzten der 15 Spiele und dem packenden Spielstand von 53 zu 52 legten Lena und Lena schließlich um 1.45 Uhr eine 90-sekündige Pinkelpause ein. Am Ende siegte Meyer-Landrut um 2.10 Uhr morgens beim Stapeln von Holzklötzen zum Turm. Gercke zog am falschen Klotz, was derart lose Bauten einem nicht verzeihen. Meyer-Landrut warf daraufhin die Arme in die Höhe und hüpfte enthusiastisch vor der Kamera herum, so dass man sich auf einer Zeitreise zurück an den Tag wähnte, an dem sie mit dem Song „Satellite“ den Sieg beim Eurovision Song Contest errungen hatte. Déjà vu.

Spende für Kinderhilfsorganisation

Reiche Frau, was nun? Zumindest einen Teil ihrer gewonnenen 100 000 Euro will die 25-Jährige Lena Meyer-Landrut der Benefiz-Organisation „Visions for Children“ spenden: „Die kümmern sich unter anderem um Kinder in Uganda, bauen dort Schulen und machen ganz tolle Sachen mit dem Geld.“

Von dpa/RND

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