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Kino Casablanca in der Dresdner Neustadt schließt

Kino Casablanca in der Dresdner Neustadt schließt

Dresdens kleinstes Kino, das Casablanca in der Neustadt, hat seit Ende August geschlossen. Eine kleine Notiz auf der Internetseite verkündet das Aus für das Arthousekino.

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Seit dem 28. August ist das Kino geschlossen.

Quelle: Tanja Tröger

Am 28. August liefen die letzten Filme: die österreichische Dokumentation „What Happiness is – Auf der Suche nach dem Glück“ und die Drama-Komödie „Papadopoulus & Söhne“. Zwei Tage später folgte noch ein Konzert mit der Folksängerin Ulrike Quast und dem Liedermacher Thomas Knorr.

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Dresdens kleinstes Kino, das Casablanca in der Neustadt, hat seit Ende August geschlossen. Eine kleine Notiz auf der Internetseite verkündet das Aus für das Arthousekino.

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Vor mehr als 20 Jahren, am 1. Mai 1991, eröffneten die Dresdner Kinomacher Frank Apel (heute KIF), Sven Weser (heute PK Ost) und Dirk Hennings das kleine Raucherkino an der Ecke Friedensstraße/Ottostraße. 1996 übernahm der langjährige Casablanca-Filmvorführer Michael Rudolph das Haus mit seinen 50 Plätzen.

Zwischen 2003 und 2011 leitete der frühere Grünen-Stadtrat Wolfhard „Wolle“ Pröhl das Kino. Er räumte dem Dokumentarfilm sowie engagierten Werken zu politischen, sozialen und ökologischen Themen viel Platz ein. Für sein gutes Jahres- und Dokumentarfilmprogramm erhielt das Casablanca jährlich Preise des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Im Frühjahr 2011 zog sich Pröhl senior aus dem Kino zurück und übergab die Geschäfte an seinen Sohn Sebastian.

Tanja Tröger

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