Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Google+
Helge Schneider kommt zum Preview seines neuen Films ans Dresdner Elbufer

Helge Schneider kommt zum Preview seines neuen Films ans Dresdner Elbufer

Dresden. Helge Schneiders neuer Film „00 Schneider – Im Wendekreis der Eidechse“ ist am Dienstag als Preview bei den Filmnächten am Elbufer zu sehen.

Aus diesem Grund ist der 57-Jährige persönlich nach Elbflorenz gereist, um bei der Aufführung mit dabei zu sein. „Mir gefällt es bei den Filmnächten stets sehr gut, weil die Atmosphäre wie bei einem Fußballspiel ist. Es knistert und man weiß nie genau, was passieren wird“, erzählt Schneider, der auf dem Areal bereits viele Konzerte gegeben hat.

Obwohl die Komödie in Dresden auf der großen Leinwand gezeigt wird, handelt es sich nicht um eine Premiere. „Die Premiere ist erst am 7. Oktober, aber der Film lief auch schon auf einem Filmfest in München“, so Schneider. Nachdem die Veranstalter der Filmnächte angefragt hätten, ob sie ihn zeigen könnten, war er sofort einverstanden.

phpae56625328201308061627.jpg

In einem Restaurant auf der Königstraße sprach Helge Schneider am Dienstag über seinen neuen Film.

Zur Bildergalerie

Bei „00 Schneider – Im Wendekreis der Eidechse“ handelt es sich um die Fortsetzung von Helge Schneiders Krimi-Parodie „00 Schneider – Jagd auf Nihil Baxter“. Sie erzählt vom gealterten Kommissar 00 Schneider (Helge Schneider), der eigentlich gemütlich Memoiren schreiben möchte, als plötzlich ein Tabakladen überfallen wird sowie Rentner abgezockt und Hühner entführt werden. Der Verdacht fällt schnell auf einen Mann. Kettenraucher Jean-Claude Pillemann (Rocko Schamoni), welcher auch „Die Eidechse“ genannt wird.

Der Film wurde sowohl in Deutschland als auch in Spanien gedreht. „Wir haben so sehr durcheinander gedreht, dass man manchmal denkt, Mühlheim an der Ruhr liegt in Spanien“, freut sich Helge Schneider, der auch immer wieder gern nach Dresden kommt, weil er die Menschen hier mag. „Mir gefällt der Humor der Dresdner. Sie können auch einmal über sich selbst lachen. Das gibt es sonst nicht so oft“, so Schneider.

Nach eigenen Angaben hat er für den Film etwa 50 Drehbücher geschrieben, bevor er die optimale Version gefunden hatte. Aber auch dann sind Änderungen bei ihm alles andere als ausgeschlossen. „Wenn mir spontan etwas einfällt, dann ändere ich die Geschichte..“ Außerdem nehme er Umbesetzungen vor. „Manchmal merkt man erst während der Dreharbeiten, dass jemand eigentlich nur eine kleine Rolle hat, aber sehr gut tanzen oder musizieren kann. In diesen Fällen erweitere ich den Part“, so Schneider.

Stephan Hönigschmid

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Medien
DNN-Barometer

Sonderheft zum 100. DNN-Barometer - So tickt Dresden. Die wichtigsten Ergebnisse und Entwicklungen auf 100 Seiten Illustriert mit vielen Grafiken. Ein Stück Dresdner Zeitgeschichte. mehr

Die Online-Redaktion der „Dresdner Neusten Nachrichten" sucht zur Verstärkung ihres Teams Freie Mitarbeiter, die als Contentmanager, Texter oder Fotografen arbeiten wollen. mehr