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„Der Turm“ des Dresdners Uwe Tellkamp läuft Anfang Oktober im Fernsehen

„Der Turm“ des Dresdners Uwe Tellkamp läuft Anfang Oktober im Fernsehen

Die Romanverfilmung „Der Turm“ soll einen anderen Blick auf das Leben in der untergehenden DDR werfen. „Es geht um die Grautöne und einen differenzierten Blick“, sagte Regisseur Christian Schwochow am Donnerstag bei der Vorstellung des ARD-Zweiteilers in Hamburg.

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Der Erfolgsroman "Der Turm" von Uwe Tellkamp (hier auf einem Archivbild) wurde 2011 verfilmt und läuft im Oktober in der ARD.

Quelle: André Kempner

„Der Turm konfrontiert mit einem DDR-Bild, was man sonst nicht sieht und zeigt, dass die Menschen auch einen Alltag hatten.“

Der im Auftrag der ARD von der Firma teamWorx produzierte 180-minütige Film wird am 3. und 4. Oktober jeweils um 20.15 Uhr im „Ersten“ ausgestrahlt. Danach läuft eine Dokumentation, in der neben den Hauptdarstellern Jan Josef Liefers und Claudia Michelsen Menschen zu Wort kommen, die Vorbild für die erdachten Figuren waren oder Ähnliches erlebt haben.

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Uwe Tellkamp wurde für seinen Roman "Der Turm" mehrfach ausgezeichnet.

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Im Haus "Abendstern" wohnen in Uwe Tellkamps Roman "Der Turm" Niklas Tietze und seine Frau, ebenfalls ein Onkel und eine Tante der Hauptfigur Christian Hoffmann.

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Für das Drehbuch hatte Autor Thomas Kirchner den knapp 1000 Seiten umfassenden preisgekröntem Bestseller von Uwe Tellkamp über das Leben im Dresdner Bildungsbürgertum zwischen 1982 und 1989 komprimiert. Der Film entstand 2011 in Dresden und Umgebung, Görlitz, Bad Düben, Pilsen (Tschechien) und Berlin. Zum Darstellerteam gehören auch Nadja Uhl, Götz Schubert, Peter Sodann, Stephanie Stumph, Sebastian Urzendowsky und Udo Schenk.

Der Film und der Roman skizzieren das Doppelleben von Chirurg Richard Hoffmann, die Spannungen in der Familie, den erzwungenen Wehrdienst von Sohn Christian, dessen Widerstand und seine Zeit im Gefängnis vor dem Hintergrund gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen. Am Ende sind das Land in Aufruhr, die Ehe der Eltern zerrüttet, Mutter und etliche Bekannte in der Oppositionsbewegung.

dpa

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