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Medien „Breaking iPad“ – So könnten Apples TV-Serien aussehen
Nachrichten Medien „Breaking iPad“ – So könnten Apples TV-Serien aussehen
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18:00 26.10.2017
Nein, das ist nicht die Apple-Version von „Game of Thrones“. Das sind die Teletubbies. Aber knapp dran. Quelle: dpa
Cupertino

Sie sind CEO eines milliardenschweren Medienkonzerns? Sie joggen morgens um 4 Uhr, trinken mittags ein Gläschen Gestengrassaft und halten Sneakers für ein Zeichen juveniler Unangepasstheit? Dann brauchen Sie ihre eigene TV-Serie. In der Wasmitmedienwelt bist du nichts ohne eigene TV-Serie. Nach HBO, Netflix und Amazon träumt jetzt auch Apple-Chef Tim Cook von einem „House of Cards“. Problem: Die Apple-Statuten verbieten Sex, Gewalt, Religion und Drogen. Was bleibt da noch, um ein globales Publikum zu fesseln? Hier erste Storyentwürfe für neue Hochglanzserien aus dem Hause Apple:

„House of Macs“

US-Präsident Francis Overwood hat sich als ehrbarer und gütiger Menschenfreund in der Politik hochgearbeitet. Als hart arbeitendem Christen sind ihm Eigennutz und Intrigen fremd. Seine Frau Cherie hilft ihm jeden Tag dabei, PowerMacs an Obdachlose zu verteilen. Eine junge Journalistin, die er davor bewahrt, vor die U-Bahn zu stürzen, schenkt ihm spontan ihr iPhone X. Ende Staffel 1.

„Breaking iPad

Der Chemielehrer Walter Black aus Wisconsin leidet an unheilbarem Fußpilz. In seiner Küche rührt er aus Schöllkraut und Taigawurzel heimlich ein Elixier zusammen, das er auf Mittelaltermärkten verkauft. Problem: Er hat keine Fußpilzsalbenkonzession. Der böse Chef des Apothekerverbands zeigt ihn an. Doch als White seine Füße zeigt und auch noch sein iPad auf die Küchenfliesen fällt, bricht der Apotheker weinend zusammen und schenkt ihm ein iPhone X. Ende Staffel 1.

„Game of Drones – Das Lied von iPhone und Feuer“

Die vegane Baronesse Cordula die Schwierige regiert über ein riesiges Königreich, in dem dauerhaft Frühling herrscht. Seine Bewohner ernähren sich von Erdbeereisvorkommen im Norden. Regelmäßig zeigen sich Männer und Frauen in hochgeschlossenen Kleidern gegenseitig ihre Briefmarkensammlung. Cordulas ätzender Cousin namens Joffrey der Bleiche klaut ihr per ferngesteuerter Drohne frischgebackenen Erdbeerkuchen von der Fensterbank. Doch ihn packt das schlechte Gewissen: Er schenkt ihr ein iPhone X. Ende Staffel 1.

„The Walking Dad“

Nach einer globalen Apokalypse hat sich die Erde in einen Garten Eden verwandelt. Fröhliche Kinder mit roten Apfelwangen tollen durch bunten Blumengärten und haschen angeführt von Oberpfadfinder Rick Grimes nach Schmetterlingen. Sie nennen ihm liebevoll „The Walking Dad“. Überall, wo sie hinkommen, hat ein globales Sympathievirus die Menschen zu selbstlosen, freigiebigen Liebenden gemacht. Rick Grimes eröffnet ein Spaßbad, der Eintritt ist kostenlos. Alle Besucher erhalten ein iPhone X. Ende Staffel 1.

True Tone Detective“

Die beiden fröhlichen Rabauken Rusty und Marty haben zu Weihnachten einen Detektivkasten von Ravensburger bekommen. Ihr erster Fall ist das Verschwinden des Katers Murr von Nachbar Nepomuk Klawitter. Während Rusty mit seiner Toffifee-Abhängigkeit kämpft, leidet Marty an einer unglücklichen Liebe zu Nachbarstochter Nadine aus der 6B. Am Ende finden sie Murr in Hinterhof einer „Kentucky Fried Chicken“-Filiale. Klawitter schenkt ihnen zum Dank ein iPhone X mit True Tone Display. Ende Staffel 1.

Die Gesamtproduktionskosten schätzt Apple auf nur 6,2 Milliarden Dollar. Dafür rechnet der Konzern pro Serie mit bis zu zwei interessierten Zuschauern. Tim Cook: „Wir wollen familienfreundliche Unterhaltung bieten, die so ist wie unsere Geräte: Ohne Ecken und Kanten.“

Bei Netflix zittern sie schon.

Von Imre Grimm

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