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14:14 16.11.2016
Michelle Obama auf dem Parteitag der US-Demokraten (im Uhrzeigersinn), beim „Carpool Karaoke“ mit James Corden, zusammen mit Jimmy Fallon und bei Ellen deGeneres. Quelle: YouTube/Montage
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Washington

Ihr Auftritt bei James Cordens „Carpool Karaoke“ ist legendär – doch Michelle Obama hat weit mehr mediale Highlights zu bieten als diesen. Talkshows, Fernseh-Serien, politisches Engagement – die Ehefrau des scheidenden US-Präsidenten Barack Obama tanzt mit Jimmy Fallon, spielt in einer der beliebtesten US-Krimiserien mit und rührt mit ihrer Rede Tausende. Ein Überblick:

„Evolution of Mom Dancing“

Im März vergangenen Jahres sorgte Michelle Obama, mit der Revolution des „Mom Dance“ für Schlagzeilen. Zusammen mit US-Talker Jimmy Fallon, der sich mit Perücke und pinkem Strickjäckchen in den Stereotypen einer amerkanischen Mutti verwandelt hatte, zeigte sie coole Moves.

Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden

Mit der Aktion feierten Fallon und Michelle Obama nicht nur das fünfjährige Jubiläum der „The Tonight Show“, sondern warben auch für die von Obama initiierte Aktion „Let’s Move!“ – eine Kampagne gegen Fettleibigkeit bei Kindern, die im Februar 2010 an den Start ging. Über acht Millionen Menschen haben das knapp dreiminütige Video inzwischen bei YouTube angeklickt.

Bereits zwei Jahre zuvor hatten Fallon und Obama für einen noch größeren Klickhit gesorgt. Unter begeisterteren Rufen des Publikums parodierten die beiden Tanzschritte wie „Wo ist dein Vater?“, „Glücklicher Schnipser“ oder den „Pulp Fiction“ vor. Mit fast 25 Millionen Klicks ist es eines der beliebtesten YouTube-Videos der First Lady.

Michelle rockt beim „Carpool Karaoke“

Noch mehr Klicks gab es nur für Obamas Auftritt beim legendären „Carpool Karaoke“ mit James Cordon – nämlich fast doppelt so viele. Ein offenbar völlig aufgelöster Corden steht mit seinem schwarzen Wagen vor dem Weißen Haus. Plötzlich steigt seine Rettung in Form der First Lady ins Auto: „Hey, ich hab‘ gehört, du bist für die Tour hier? Ich hab‘ ein bisschen Zeit“, bietet sie an. Corden kann es nicht fassen. „Das ist verrückt!“ Gemeinsam rocken die beiden zu Songs von Stevie Wonder und Beyoncé und plaudern ganz zwanglos über die vergangen siebeneinhalb Jahre. Besonders werde sie ihre Mitarbeiter vermissen, resümiert Michelle. Doch damit nicht genug: Völlig unerwartet taucht Missy Elliott auf dem Rücksitz auf.

Michelle und Ellen deGeneres kaufen ein

„Du schiebst den Wagen“, weist Moderatorin Ellen deGeneres die First Lady an. „Niemand wird ihn für dich schieben.“ Ganz ungeniert reißt die 58-Jährige Verpackungen auf, stellt die Ware wieder zurück und bringt die Ehefrau des US-Präsidenten in allerlei unangenehme Situationen: Kunden sagt sie, sie könnten Michelle „Shelley“ nennen. Schließlich rufen die beiden mit einem Megafon „Kundenservice in Reihe zwei, bitte“ – der Berater staunt nicht schlecht.

Gastauftritte bei „Navy CIS“ und „iCarly“

Im Mai heißt die First Lady Special Agent Gibbs im Weißen Haus Willkommen – Sie kennen ihn möglicherweise aus der US-Krimiserie „Navy CIS“. Doch die Szene ist nicht real. In der Episode „Homefront“ spielt sich Michelle Obama selbst. Der Grund für die fiktive Einladung ist eine Sitzung der Organisation „Joining Forces“ – eine 2011 von Obama ins Leben gerufene Initiative zur Unterstützung von Veteranen und deren Angehörigen, für die sie mit ihrem Auftritt wirbt. Sat.1 strahlte die Episode am 14. November aus mit dem Titel „Henry“ aus.

Nicht weniger bekannt als „Navy CIS“ ist in den USA die Jugendserie „iCarly“. In der Episode „iMeet the First Lady“ der fünften Staffel spielt sich Michelle selbst – und über vier Millionen Amerikaner schauen zu. „Nickelodeon und das Weiße Haus machen gemeinsame Sache, um Kindern zu zeigen, wie die Familien von Veteranen unterstützen können“, kommentiert der Fernsehsender CBS das Special.

Emotionale Rede rührt US-Demokraten

Mit ihrer Rede auf dem Parteitag der Demokraten haute Obama die Delegierten vom Hocker – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Bereits bei ihrer Ankündigung hielt es niemanden mehr auf seinem Sitz. In einer emotionalen Rede sprach sich Obama im Juli für Hillary Clinton als Präsidentschaftskandidatin aus und rührte damit Tausende. „Wegen Hillary Clinton halten es meine Töchter für gegeben, dass eine Frau Präsidentin der Vereinigten Staaten werden kann“, schwärmte sie.

Von RND/Anne Reck

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