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Appsoluter Wwwahnsinn - verrückte Internet und Smartphone-Apps unter der Lupe

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Das Dasein eines Kuscheltiers ist echt hart: Es wird gezogen, geknautscht, geworfen, landet im Matsch und erleidet Schleudertraumata in der Waschmaschine.

Psychoanalyse für Kuscheltiere

Kein Wunder, wenn so ein Plüschtier da die Nerven verliert. Herzerweichend sind die Schicksale der niedlichen Exemplare, die in der Psychiatrie für misshandelte Kuscheltiere Asyl gefunden haben. Da wären Kroko, ein Krokodil mit süßen Kulleraugen und paranoider Psychose, das unter einer Persönlichkeitsspaltung leidende Wollschaf Dolly, das autistische Nilpferd Lilo, die Schildkröte Dub mit Burn-Out-Syndrom und Sly, eine komplexbeladene Rasselschlange.

Diese plüschigen Patienten brauchen dringend fachmännische Hilfe. Die Behandlungsmöglichkeiten sind durchaus realistisch und gehören mit Traumanalyse, Maltherapie, Rorschachtest oder Desensibilisierung zu bekannten Verfahren aus Verhaltenstherapie und Psychoanalyse. Weil eine misshandelte Kuscheltierseele hoch sensibel reagiert, sollten die therapeutischen Schritte jedoch gut überlegt sein, damit der Patient keinen Rückfall erleidet oder für immer in der Zwangsjacke endet. Ein Fortschrittsbalken zeigt während der Behandlung den aktuellen Therapiestand an. Und bis man sein erstes Kuscheltier geheilt hat, ist manche Nuss zu knacken. Wenn alles nichts hilft, bleibt nur noch der Griff unter das Krankenbett... Was dann kommt, ist allerdings nichts für schwache Nerven.

Fazit: Kuscheltiere therapieren ist ein spaßiger und durchaus herausfordernder Zeitvertreib. Während der Behandlung erfährt man über seine Stoffklienten spannende Geschichten mit überraschenden Wendungen. Wer seinen Patienten während der Sitzungen lieb gewonnen hat, kann ihn sogar kaufen. Hüten sollte man sich allerdings vor Dr. Wood. Wer ihn therapieren will, landet schnell selbst auf der Couch.

www.parapluesch.de; das Spiel ist kostenlos, Plüschtiere können für 29,90 Euro gekauft werden

Ein iBier gefällig?

Dieses Bier wird nie schal, kostet weniger als einen Euro und füllt sich von selbst wieder auf. Der Traum jedes Studenten mit knapper Kasse. Doch es gibt einen Haken: Dieses Getränk macht keine feuchte Kehle und überhaupt nicht schwummrig in der Birne. Das iBier ist trotzdem eine gefragte App von iPhone-Nutzern. Die Anwendung zaubert ein volles Bierglas auf dein Display, das sich beim Kippen des Handys langsam leert. Als Clou kann der Nutzer beim Absetzen seines virtuellen Biers noch einen ordentlichen Rülpser vom iPhone abspielen lassen.

Auf Partys hat man mit diesem Bier die Lacher auf seiner Seite. Nur den Durst löscht es leider nicht. Deshalb sollte man noch ein echtes Blondes zum Nachspülen im Kühlschrank haben. Sehr praktisch: Auch nach dem hundertsten iBier darfst du noch Auto fahren. Nur beim iBier am Steuer versteht die Polizei keinen Spaß. Denn bereits das Halten des Handys gilt als Telefonieren beim Autofahren, kostet also 40 Euro und einen Punkt in Flensburg.

Erst war das iBier. Mittlerweile gibt es auch andere virtuelle Drinks, wie die iCola, die iLimo, das iWasser oder die iMilk. Während so ein iBier einen gewissen Coolness-Faktor hat, ist für mich aber der Spaß am Simulieren von Wasser- und Brausetrinken schwer nachvollziehbar. Auch eine iMilk hebt die Partystimmung nicht sonderlich. Und dass beim Schütteln auch noch Sahne entsteht, könnte eventuell die Mutti amüsieren. Madeleine Arndt

Ein iBier kostet 79 Cent, iCola, iMilk und Co. kosten jeweils 2,39 Euro und sind im appstore erhältlich; http://itunes.apple.com/de/app/ibier-megapack-5-biersorten/id283914070?mt=8

Das Internet - Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2011. Dies sind die Abenteuer der Jugendfrei-Redaktion, die mit ihrer 20 Mann starken Besetzung im World Wide Web und seinen Stores unterwegs ist, um neue Seiten zu erforschen, neue Spiele und neue Applikationen. Viele Megabyte von der Realität entfernt, dringt Jugendfrei dabei Woche für Woche in absonderliche Virtualitäten vor, deren Sinn nie ein Mensch zuvor begriffen hat. Hier unsere ersten zwei Entdeckungen ...

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.11.2011

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