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Alwara Höfels: „Es ist ein düsterer und ernsthafter "Tatort"“

Dresden-Krimi Alwara Höfels: „Es ist ein düsterer und ernsthafter "Tatort"“

Mit der „König der Gosse“ flimmert nun der zweite Fall des neuen, weiblichen „Tatort“-Teams aus Dresden über den Fernsehschirm. Ging es im ersten Fall noch mit viel Wortwitz um die Welt der Volksmusik, ist das Thema am kommenden Sonntag (2. Oktober) ernster.

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Alwara Höfels im Tatort „Der König der Gosse“

Quelle: dpa

Dresden. Mit der „König der Gosse“ flimmert nun der zweite Fall des neuen, weiblichen „Tatort“-Teams aus Dresden über den Fernsehschirm. Ging es im ersten Fall noch mit viel Wortwitz um die Welt der Volksmusik, ist das Thema am kommenden Sonntag (2. Oktober) ernster. Und es sollen noch mehr „Tatorte“ aus der sächsischen Landeshauptstadt folgen: „Wir sind ja erprobt und freuen uns, mit dem dritten und vierten Teil loszulegen. Auf jeden Fall werden wir dieses Jahr noch zwei Filme drehen“, sagte Alwara Höfels, die im Tatort die Oberkommissarin Henni Sieland spielt, im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur.

Was ist im zweiten „Tatort“ aus Dresden anders?

Der erste war bunt und knallig, das war der Auftakt, um mit dem Dresden-Tatort erstmal anzukommen in der Branche. Mit dem zweiten sind wir relevanter geworden, erzählen einen realitätsnahen Fall mit all seinen Widersprüchlichkeiten. Da geht es um sozialen Wohnungsbau und Obdachlosigkeit. Wir sind in der Tendenz schon so aufgestellt, dass wir den Tatort als Krimi ernst nehmen und dementsprechend auch die Figuren führen. Der zweite ist ein düsterer, dunkler und ernsthafter „Tatort“ geworden.

Haben Sie Dresden näher kennengelernt?

Ich bin begeistert von Dresden und finde, das ist eine ganz tolle Stadt. Klar ist sie nicht frei von Widersprüchen, aber das ist etwas sehr Schönes. Ich bin so dankbar, dass wir da gelandet sind, weil es so viele Themen gibt, die auf der Straße liegen, die notwendig sind, erzählt zu werden. Da ist Dresden ein dankbares Pflaster. Ich selbst bin leider Dresden noch nicht ganz gerecht geworden, was Sightseeing angeht. Ich will immer so viel losmachen und schaffe es nicht, weil das Pensum - wie bei der Kommissarin - sehr hoch ist.

Der erste Tatort war ein Erfolg mit 9,5 Millionen Zuschauern, wie groß ist nun der Druck?

Ich glaube, das ist für alle anderen viel wichtiger als für mich als Schauspielerin. Ich kann mich diesem Druck nicht aussetzen. Ich gehe arbeiten - und das immer mit dem größtmöglichen Anspruch. Da versuche ich, alles richtig zu machen. Klar gibt es Quoten, bessere und schlechtere, aber mich interessiert das Buch, der Inhalt. Ich will als Spieler die Verantwortung tragen und mich abends im Spiegel anschauen und sagen: Da stehe ich dahinter.

Die 34 Jahre alte Schauspielerin Alwara Höfels verkörpert gemeinsam mit Karin Hanczewski seit März 2016 das junge, weibliche „Tatort“-Team des MDR. Sie wurde unter anderem durch Kinofilme wie „Fack ju Göhte“ oder „Keinohrhasen“ bekannt.

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