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Medien ARD verschiebt „Tatort“ wegen Anschlag in Berlin
Nachrichten Medien ARD verschiebt „Tatort“ wegen Anschlag in Berlin
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17:12 23.12.2016
Das Dortmunder Ermittlerteam mit Daniel Kossik (Stefan Konarske), Peter Faber (Jörg Hartmann), Martina Bönisch (Anna Schudt) und Nora Dalay (Aylin Tezel, v.l.n.r.). Quelle: WDR
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Berlin/Dortmund

Die Dortmunder Ermittler um Kommissar Peter Faber (Jörg Hartmann) haben es in ihrem nächsten Fall mit einem Selbstmordattentäter zu tun. Deshalb verschiebt die ARD den Sendetermin: Ursprünglich sollte der „Tatort: Sturm“ am 1. Januar ausgestrahlt werden. Stattdessen wird der Fall am 29. Januar laufen, also vier Wochen später.

Dortmunder Fall weckt Assoziationen zum Anschlag in Berlin

Die ARD reagiert damit auf den Anschlag am vergangenen Montag in Berlin. Der Film „Sturm“ sei „ein hochspannender ’Tatort’ des WDR“, sagte Programmdirektor Volker Herres in einer Mitteilung am Freitag. Aber der Fall endet mit dem Selbstmordattentat eines Islamisten und wecke deshalb „mit seinen Bildern und Eindrücken Assoziationen zum Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin“, erklärte Herres. Deshalb verschiebe die ARD die Ausstrahlung.

Natürlich müsse ein „Tatort“ nah an gesellschaftlichen Realitäten sein, sagte Herres weiter. „Aber mit Rücksicht auf die Opfer, ihre Angehörigen, Betroffene und das Empfinden von Zuschauern wollen wir diesen „Tatort“ nicht am Abend des ersten Tages im neuen Jahr, sondern mit größerem zeitlichen Abstand zeigen.“ Am Neujahrstag sendet die ARD deshalb nun den Fall „Söhne und Väter“ vom Hessischen Rundfunk, der ursprünglich am 29. Januar laufen sollte.

Bei dem Anschlag am Montag in Berlin waren zwölf Menschen gestorben.

Von RND/wer/dpa

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