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"riesa efau" baut ein neues Zentrum in der Friedrichstadt

"riesa efau" baut ein neues Zentrum in der Friedrichstadt

Die Friedrichstadt bekommt ein neues soziokulturelles Zentrum. In einer Woche wird um 16 Uhr der erste Spatenstich für das neue Gebäude an der Wachsbleichstraße 4a gesetzt.

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So soll das soziokulturelle Zentrum aussehen. Die Fassade trägt den Titel "tanzende Fenster", da die Fenster unregelmäßig angeordnet sind.Visualisierung: PR

Bauherr ist der Verein "riesa efau - Kultur-Forum Dresden". Neben dem Verein finden die Galerie Adlergasse, die Druck- und Medienwerkstätten sowie Veranstaltungsräume in dem Neubau ein neues Heim. Zudem wird im Erdgeschoss ein Besucherzentrum eingerichtet, das über die aktuellen Kurse, Ausstellungen und Projekte des Vereins informieren soll.

Das dreistöckige Gebäude mit Dachgeschoss soll Ende 2013 bezugsfertig sein. Der Neubau komplettiert die Häuserflucht der Wachsbleichstraße. Auf dem Grundstück stand vorher für Jahrzehnte der Rest eines verfallenen Gebäudes. So verschwindet die Galerie "Motorenhalle", die auch zum "riesa efau" gehört hinter der neuen Fassade, dessen Gestaltung die Architekturfarbgestalterin Claudia Freudenberg zu verantworten hat. Das Gebäude ist barrierefrei geplant und soll für alle Nutzungsvarianten genug Platz bieten, so dass keine externen Räume mehr angemietet werden müssen.

Die Kosten von 1,15 Millionen Euro für das Projekt werden zu drei Vierteln von der Europäischen Union im Rahmen des "Europäischen Fonds für regionale Entwicklung" (EFRE) sowie zu einem Viertel aus Mitteln der Stadt Dresden finanziert.

Der "riesa efau" wurde 1990 gegründet und ist das wohl größte freie Kunstforum in Dresden. Bis zu 75 000 Besucher nutzen die circa 2500 Angebote im Jahr. In zahlreichen Ausstellungen, Veranstaltungen und Workshops bringt der Verein den Dresdnern Kunst und Kultur näher und zeigt Interessenten Möglichkeiten auf, sich in der Kulturlandschaft einzubringen. Zudem werden Kunstprojekte im städtischen Raum realisiert. Beispiele sind die Projekte "Urban Potentials" oder das jährliche Deutsch-Tschechische Künstlersymposium "Strömungen". hh

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.10.2012

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