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Zum Tode des Dresdner Fotografen, Kurator und Galeristen Winfried Melzer

Nachruf Zum Tode des Dresdner Fotografen, Kurator und Galeristen Winfried Melzer

Über seiner Haustür stand das magische Wort „Lichtfänger“, dem er sich als verbindendes Synomym für seine vielfältigen Schaffensbereiche verpflichtet fühlte. Das Licht – mit dem Licht und der Kamera zu schreiben – ist Winfried Melzers erste Leidenschaft gewesen, dabei hat er eine ganz eigene Handschrift entwickelt...

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Winfried Melzer

Quelle: Foto: Privat

Dresden.

Seit seiner Jugend beschäftigte sich Winfried Melzer mit Fotografie, erhielt Ausbildungen als Betriebsschlosser und Landschaftsgärtner, leitete verschiedene Fotoclubs, legte ein Ingenieur-Studium an der TU Dresden ab und machte schließlich seit 1987 seinen Traum von der Fotografie als professionell Selbständiger wahr. Die während seiner Arbeit entstandenen, oft freundschaftlichen Kontakte zu seinen Künstlerkollegen waren auch der Antrieb, im Jahr 2000
die von Dieter Weise und Günter Schöttner gegründete Galerie Falkenbrunnen im Dresdner Süden wiederzubeleben und die Möglichkeit zu nutzen, dem Medium Fotografie eine Plattform zu bieten. So sind in den über 60 Einzelausstellungen herausragende Fotografen wie sein Lehrer für Fotografie an der HGB Leipzig Helfried Strauss, Ute Mahler, Harald Hauswald, Thomas Kläber und Florian Merkel vorgestellt worden aber auch Künstler, deren Arbeiten die Stärken des jeweiligen Mediums widerspiegeln.

Winfried Melzer

Winfried Melzer. Gleichnis.

Quelle: privat

Winfried Melzers zweite Leidenschaft war bodenständiger – das Einfangen des Lichts durch den Rebstock und das Keltern des durch die Sonne gereiften Traubensaftes. Die daraus entstandenen Weine hatten einen eigenen, konsequent trockenen Charakter, der Ausdruck des Bodens und der Pflanze war. Aus dieser Verbindung zur Erde, zu den Jahreszeiten, zur Pflanze, zog er seine Kraft. Sie hat ihn jetzt verlassen.

Am 26. Januar ist Winfried Melzer gestorben.

Von Heinz Weißflog

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