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Xavier Naidoo und die Söhne Mannheims präsentieren ihr Album „MannHeim“ in Dresden

Konzert in der Jungen Garde Xavier Naidoo und die Söhne Mannheims präsentieren ihr Album „MannHeim“ in Dresden

„MannHeim“ heißt das neue Album der Söhne dieser Stadt. 17 davon standen ab frühen Sonnabendabend auf der weiß, aber wetterfest ummantelten Frischluftbühne namens „Junge Garde“. Acht sorgten für den Sound, gar neun verschiedene Männer sangen, tanzten und rappten davor auf der Bühne.

Xavier Naidoo und die Söhne Mannheims präsentieren ihr Album „MannHeim“ in Dresden

Quelle: Ronny Waleska

Dresden. „MannHeim“ heißt das neue Album der Söhne dieser Stadt. 17 davon standen ab frühen Sonnabendabend auf der weiß, aber wetterfest ummantelten Frischluftbühne namens „Junge Garde“. Acht – darunter je zwei an Keyboards und DJ-Pulten – sorgten für den Sound, gar neun ausgewachsene, aber völlig verschiedene Männer sangen, tanzten und rappten davor auf der Bühne. Im weiten Rund saß kaum jemand, was an kleinen Schauern liegen mag, aber vor allem am Tanzdrang der Töchter Dresdens. Ließe man die Initiative „Durchgezählt“ durchzählen, würde sie sicher auf rund dreitausend Fans mit klarer weiblicher Mehrheit – vor allem vorn vor der Rampe – kommen. Die picknickenden und sporttreibenden Zaungäste – im Großen Garten sonst ein eigenes Biotop – hielt sich ob der latenten Feuchte in Luft und Wiese arg in Grenzen.

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Die Söhne Mannheims mit Xavier Naidoo waren einmal mehr zu Gast in Dresden.

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Jene die drin waren, erlebten ein harmonisches, balladengetragenes Ereignis, in dem der Schwerpunkt auf der neuen Platte lag, aber zu selten die echten Musiker von der Leine gelassen wurden. Erst zum Finale zeigten vor allem die beiden Gitarristen Andreas Bayless und Michael Koschorreck, was gehen könnte in Richtung Rockmusik.

Zugpferd Xavier Naidoo, wie gewohnt bestgekleidester und galantest tänzelnder Sohn Mannheims, verzichtete klugerweise im atheistischen, aber mental-porösen Dresden auf Ansagen und Marionettenverweise, und auch – genau wie vor genau zwei Jahren beim legeren Solowohlfühlkonzert am Elbufer – auf Kommentare zu Zeitgeschehen und Religion. Die anderen waren redseliger, ergötzen sich an der „Jungen Garde“, münzten es auf ihr Publikum.

So endete das Konzert kurz vor Zehn in leichtem Regen und großer Harmonie – und für Taschenbesitzer mit einer zwanzig Minuten langen Antiterrorschlange, jedem zwei Euro wert, vorm Garderobenverschlag, während die Sicherheitskräfte die Garde vom Publikum energisch „auskehrten“. Für echte Fans endet die lockere Sommertour nach elf Stationen vom 9. bis 16. September in Andalusien bei „Music meets Vacation“.

Einen vollständigen Bericht über das Konzert der Söhne Mannheims in der Dresdner Jungen Garde erwartet Sie am Montag in den Dresdner Neuesten Nachrichten.

Von Andreas Herrmann

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