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Mando Diao mit würdigem Comeback im Alten Schlachthof

Konzert in Dresden Mando Diao mit würdigem Comeback im Alten Schlachthof

Drei Jahre mussten sich die Fans gedulden, nun sind schwedischen Rockmusiker mit einigen Veränderungen endlich wieder auf Welttournee. In Dresdens Altem Schlachthof spielten Mando Diao eine Auswahl an neuen und alten Hits.

Mando Diao im Alten Schlachthof

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. „Good Times“, so lautet der Titel des letzten Albums von Mando Diao, und er gilt gleichzeitig als verheißungsvolle Ankündigung. Nach drei Jahren Pause ist die schwedische Band wieder auf Welttournee und machte dabei auch in Dresden Halt. Obwohl das letzte Album eher bescheiden melancholisch klingt und mit zahlreichen Soulballaden bestückt ist, bewiesen die fünf Musiker im Alten Schlachthof, dass sie dem Alternative-Rock treu geblieben sind. Die Band spielte eine ausgewogene und emotionale Mischung aus alten Klassikern und neuen Hits.

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Drei Jahre mussten sich die Fans gedulden, nun sind schwedischen Rockmusiker mit einigen Veränderungen endlich wieder auf Welttournee. In Dresdens Altem Schlachthof spielten Mando Diao eine Auswahl an neuen und alten Hits.

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Mit „San Francisco Bay“ begrüßte die Band ihr Publikum mit einem eher lockeren Einstieg. Besser wäre vermutlich ein Rockklassiker gewesen, um von Beginn an die richtige Stimmung zu erzeugen. Bei den ersten Songs der Liveshow wippten die Gäste überwiegend sanft hin und her, obwohl Sänger Björn Dixgård auf der Bühne alles gab. Mit unheimlich kraftvoller und rauchiger Stimme ließ der Bandleader Hit auf Hit folgen, während einige Zuschauer dabei noch eine Miene machten wie beim Warten auf die U-Bahn.

Die Band ließ sich davon jedoch die Laune nicht nehmen: „Wir sind Mando Diao aus Schweden, Motherfuckers!“, schrie Björn Dixgård und schaffte es damit, das Publikum zum Mitklatschen beim neuen Song „All the Things“ zu animieren. Noch mehr Anklang fanden die Schweden mit ihrem 14 Jahre alten Klassiker „White Wall“.

Dabei bemerkten viele Fans der ersten Stunde die bemerkenswerte gesangliche Entwicklung des Frontsängers. Während die damalige Studioaufnahme noch sehr zurückhaltend wirkt, klingt der Song nun, Jahre später, auf der Bühne deutlich ausgereifter und selbstbewusster.

Abwechslungsreich spielten Mando Diao mal intensiven Rock mit Liedern wie „Dancing All the Way to Hell“ oder „Gloria“, dann wieder gefühlvolle Balladen wie „All My Senses“, „Mr. Moon“ und „Break Us“, bei denen die Zuschauer Feuerzeuge stimmungsvoll mitschwingen ließen. Besonders authentisch war auch die Darbietung des neuen Songs „Good Times“ vom gleichnamigen Album. Dabei zeigte die Band, wie harmonisch sie bei ihren ersten Liveauftritten mit dem neuesten Mitglied, Jens Siverstedt, wirkte, der als Nachfolger für Gustaf Norén ein großes Erbe würdig antrat.

Gerade rechtzeitig zur Zugabe taute dann das bis dato eher schläfrige Publikum endlich auf. Bei den Abschlusshits „Down in the Past“ und „Shake“ tanzten selbst die hintersten Reihen mit. Und kaum hätte das Konzert schöner enden können: Der Klassiker „Dance with Somebody“, mit dem die Band 2009 ihren großen Durchbruch in Deutschland feierte, wurde als letzter Song angespielt und mit größter Begeisterung vom Publikum gefeiert.

Von Katharina Jakob

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