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Regional Woods of Birnam veranstalten erstes eigenes Festival
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18:05 05.06.2018
Woods of Birnam Quelle: YVES BORGWARDT
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Dresden

Come to the Woods. Das könnte auch der Titel eines neuen Horrorfilms sein, ist es aber nicht. Ganz im Gegenteil: Dahinter verbirgt sich das erste Festival der Dresdner Band Woods of Birnam. Auf dem Konzertplatz Weißer Hirsch – also tatsächlich mitten im Wald – spielt die am Staatsschauspiel Dresden gegründete Band gemeinsam mit befreundeten Künstlern am 9. Juni ab 17 Uhr.

Bisher spielten die fünf Musiker gemeinsam auf der Theaterbühne. Vor nunmehr sieben Jahren fanden sich Christian Friedel (Gesang, Piano), Philipp Makolies (Gitarre), Uwe Pasora (Bass), Ludwig Bauer (Keyboard) und Christian Grochau (Schlagzeug) zusammen und wurden mit der musikalischen Untermalung des Stückes „Hamlet“ bekannt. Diesen mimt Christian Friedel auch selbst. Erst im Mai konnte die 100. Vorstellung gefeiert werden. Mittlerweile hat die Band an weiteren Stücken mitgewirkt, so auch bei „Searching for William“ und „1984“.

Für letzteres stehen die Musiker derzeit in Stuttgart auf der Bühne. „Die Proben in Stuttgart und Düsseldorf haben uns ganz schön in die Zange genommen“, erzählt Friedel. Doch jede freie Minute in Dresden wurde in den letzten Wochen für Proben genutzt, versichert er. Immerhin wolle die Band am 9. Juni auch Stücke ihres neuen Albums „Grace“ spielen. „Dafür brauchen wir die Proben, damit die Arrangements in Fleisch und Blut übergehen“, sagt der Frontsänger.

Der Wunsch, ein eigenes Festival auf die Beine zu stellen, bestand schon lange, erzählt Friedel. „Im Grunde geht es ja vor allem darum, zusammen mit Freunden auf und vor der Bühne einen schönen Tag zu erleben, mit guter Musik und neuen Innovationen“, erklärt der Sänger und Schauspieler die Intentionen hinter der Idee. Mit Enno Bunger und Joco spielten Woods of Birnam bereits etliche Konzerte und es entwickelten sich Freundschaften. Schnell war klar, dass sie beim ersten Festival dabei sein sollen. Die dritte im Bunde ist Kat Frankie. „Für sie haben wir uns entschieden, weil wir sie beim Vorentscheid zum Eurovision Song Contest kennengelernt haben und sie als Künstlerin sehr schätzen“, erzählt Friedel. Sehr unterschiedliche und abwechslungsreiche Künstler verspricht er den Gästen.

Erst die Theaterbühne, jetzt ein eigenes Festival. Die Karriere der Musiker kann sich sehen lassen. „Unser Weg war so eigen, dass wir selbst oftmals staunen, was wir in den letzten sieben Jahren alles erreicht haben“, sagt der Frontsänger selbst dazu. Den Weg über das klassische Musikbusiness sind sie jedenfalls nicht gegangen: „Dass wir einen Umweg über das Theater nehmen und teilweise auch über das Filmbusiness, war eine angenehme Überraschung und hat uns sicherlich auch musikalisch wie inhaltlich gestärkt und beeinflusst“, resümiert Friedel.

Mit dem Festival „Come to the Woods“ steht nun der nächste Meilenstein ihrer Karriere vor der Tür. „Es ist natürlich auch ein positives Zeichen von einer Band aus Dresden über die Grenzen Sachsens hinweg. Und wir brauchen zunehmend gute Nachrichten aus unserer Region“, sagt Friedel und hofft, am 9. Juni bereits den Festival-Termin für das kommende Jahr verkünden zu können.

Karten gibt es ab 35,15 Euro unter www.ticket-galerie.de oder unter der Tel.: 0800 / 21 81 050

Von Lisa-Marie Leuteritz

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