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Volle Häuser bei der 7. Langen Nacht der Dresdner Theater

Moralische Fragen, Beziehungstipps und Urlaubsinspirationen Volle Häuser bei der 7. Langen Nacht der Dresdner Theater

Zurück in eine Zeit ohne Kino und Primetime: Am Samstag waren die Spielhäuser bei der 7. Langen Nacht der Dresdner Theater wieder bis unters Dach gefüllt. Ob Ballett oder Kabarett, auch in diesem Jahr war für jeden Kunstgeschmack etwas im Repertoire.

Eindrücke von der 7. Langen Nacht der Dresdner Theater aus der Staatsoperette

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Zurück in eine Zeit ohne Kino und Primetime: Am Samstag waren die Spielhäuser bei der 7. Langen Nacht der Dresdner Theater wieder bis unters Dach gefüllt. Ob Ballett, Kabarett oder Puppentheater, auch in diesem Jahr war für jeden Kunstgeschmack etwas im Repertoire.

Mit rund 9150 Besuchern und mehr als 30.500 besetzten Plätzen in den circa 150 Einzelveranstaltungen ging die 7. Lange Nacht der Theater zu Ende. 23 Dresdner Theater und Spielhäuser hatten ab 16 Uhr ihre Tore geöffnet um den interessierten Besuchern ihre neusten Inszenierungen in der Kurzfassung zu präsentieren.

Hatte man sich erst einmal an den Wärtern im schwarzen Frack vorbeigewunden und einen der begehrten Sitzplätze ergattert, konnte man, passend zum Frühlingsstart, im ersten Akt der Ballettaufführung „Dornröschen“ in der Semperoper zarte pastellfarbene Kostüme und beschwingte Musik erleben.

Ernstere Töne und moralische Fragen präsentierte hingegen das Ensemble von „Der gute Mensch von Sezuan“ im Dresdner Staatsschauspiel. Doch auch der Zwiespalt zwischen Nächstenliebe und eigener Existent konnte die gemütliche Feierabendstimmung in den vollbesetzen Rängen nicht trüben

Wer seine Lachmuskeln trainieren und den Abend beschwingt ausklingen lassen wollte war bei den Schauspielerinnen von „Zickenkrieg“ in der Comödie genau an der richtigen Adresse. Neben Beziehungstipps und Selbstliebe-Coaching konnte man in diesem Stück einmal mehr daran teilhaben wie viel Spaß die Theaternacht auch den Schauspielern auf der Bühne bereitet.

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Lange Schlangen vor der Semperoper: wer eine Karte für das Ballett „Dornröschen“ haben wollte, musste Geduld mitbringen.

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Für gute Träume und Urlaubsinspirationen fanden viele Theaterbesucher zudem den Weg ins Boulevardtheater und wurden von Mama Felicita im Stück „Azurro - Wie zähme ich einen Italiener?“ gleich mit in die Familie aufgenommen.

Nach Angaben der Veranstalter waren in diesem Jahr besonders die Kabaretts, wie Breschke und Schuch, das Boulevardtheater, die Comödie und der Theaterkahn, sehr gefragt. Im Theater Junge Generation waren alle Vorstellungen restlos ausverkauft.

Vom wunderbaren Wetter am Samstag profitierten auch die Spielstätten wie die Theaterruine St. Pauli, die in diesem Jahr wieder bei der Theaternacht dabei war.

Um Mitternacht konnten die Besucher bei der Aftershowparty „Tanz unter dem Bühnen-Sternenhimmel“ im Staatsschauspiel dann selbst im Rampenlicht stehen oder im Boulevardtheater zu Disco-Hits eine flotte Sohle aufs Parkett legen.

Vier Sonderlinien der DVB waren zudem den ganzen Abend im Einsatz um die Theaterbesucher sicher von einer Spielstätte zur Nächsten zu bringen. Durch die vorausgegangene Planung der Verkehrsbetriebe gab es, trotz der Schließung der Augustusbrücke, keine nennenswerten Probleme beim Bustransfer.

Von Maraike Mirau

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