Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
Google+
U.K. Subs spielen in der Chemiefabrik Dresden

U.K. Subs spielen in der Chemiefabrik Dresden

17 Lieder in 35 Minuten, kurze Energiebündel, die aus dem Blues schöpfen und daraus etwas ganz anderes machen: Punk würde man heute dazu sagen, sagte man auch 1979. Die Band selbst nannte das Another Kind Of Blues.

Voriger Artikel
Sachsen-Klinik-Star Andrea Kathrin Loewig feiert als "Lola" bei Sarrasani in Dresden Premiere
Nächster Artikel
Im Dialog mit dem "Dresdner Totentanz": Neun Künstler stellen in der Dreikönigskirche aus

Die Punk-Urväter U.K. Subs kommten heute in die Chemiefabrik. Unterstützung erhalten sie dort von T.V. Smith, einer weiteren Punk-Legende.

Quelle: Tina Korhonen

Die U.K. Subs schufen mit diesem Album einen Klassiker des Punk, den man in eine Reihe mit den jeweiligen Klassikern der anderen Bands der ersten Punk-Welle wie The Ramones und den Sex Pistols stellen kann und sollte.

Die U.K. Subs formierten sich 1976 in England, zu einer Zeit also, als der Punk noch in den Kinderschuhen steckte. Zeitgleich gründeten sich beispielsweise auch The Damned, die als erste Band überhaupt einen Punksong veröffentlichten. Die Karriere der U.K. Subs kam, wie bei vielen Bands jener Zeit, mit Live Sessions beim englischen DJ John Peel erst richtig ins Rollen. Dadurch erhielten sie einen Plattenvertrag, und veröffentlichten schließlich Another Kind Of Blues als ihr erstes Album. Bis heute haben die U.K. Subs 24 Platten veröffentlicht, auf denen sie dem Punk immer treu blieben, aber auch neue Einflüsse wie Metal zuließen. Die Anfangsbuchstaben der Albentitel folgen dabei kurioserweise dem Alphabet. Das letzte Album heißt Work in Progress. Zum vollen Alphabet fehlen also nur noch X, Y und Z.

Von A bis W fluktuierte die Bandbesetzung gehörig: 19 Bassisten, 21 Gitarristen und 35 Drummer lautet die erstaunliche Bilanz von 36 Jahren Bandgeschichte. Die einzige Konstante war und ist Sänger Charlie Harper. Der zählt zwar schon stolze 68 Lenze, röhrt aber noch so dreckig und lässig wie eh und je. Harper kann man zu recht eine lebende Legende nennen.

Eine weitere Punk-Band der ersten Stunde waren The Adverts. Deren Sänger T.V. Smith spielt im Vorprogramm der U.K. Subs. Es spricht alles dafür, dass es ein legendärer Abend werden könnte.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.02.2013

Falk Ulshöfer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regional

Entwirren Sie mit schnellem Auge und flinkem Geist den Buchstabensalat des Rätselspiels! Hier kostenlos im Spieleportal von DNN.de spielen! mehr