Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Regional Semperoper macht „Eugen Onegin“ zu einem Fest der Stimmen
Nachrichten Kultur Regional Semperoper macht „Eugen Onegin“ zu einem Fest der Stimmen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:38 01.07.2016
Für Peter Tschaikowskis „Eugen Onegin“ in der Regie von Markus Bothe gab es am Donnerstagabend einhellige Zustimmung. Quelle: Jochen Quast
Anzeige
Dresden

Die Semperoper Dresden hat mir ihrer letzten Premiere der zu Ende gehenden Spielzeit beim Publikum einen Erfolg gelandet. Für Peter Tschaikowskis „Eugen Onegin“ in der Regie von Markus Bothe gab es am Donnerstagabend einhellige Zustimmung. Die Semperoper machte die beliebte Oper zu einem Fest der Stimmen. Allen voran glänzten die finnische Sopranistin Camilla Nylund als Tatjana und Christoph Pohl in der Titelpartie.

Zur Galerie
Die Semperoper Dresden hat mir ihrer letzten Premiere der zu Ende gehenden Spielzeit beim Publikum einen Erfolg gelandet. Für Peter Tschaikowskis „Eugen Onegin“ in der Regie von Markus Bothe gab es am Donnerstagabend einhellige Zustimmung.

Aber auch Sabine Brohm (Larina), Anke Vondung (Olga), Tichina Vaughn (Amme), Tomislav Muzek (Lenski) und Alexander Tsymbalyuk (Fürst Gremin) sorgten für helle Begeisterung. Die musikalische Leitung hatte Nylunds Landsmann Pietari Inkinen. Und schließlich begeisterte auch der Staatsopernchor im Premieren-Reigen dieser Spielzeit.

Bothe inszenierte das Werk als Erinnerungsreise. Die finale Szene mit dem Abschied von Tatjana und Onegin taucht zu Beginn schon einmal auf. Dann tauchen die Protagonisten in die Vergangenheit ab. Das Bühnenbild (Robert Schweer) wird über die Seitenbühnen verschoben und verstärkt den Eindruck von Überblendungen in den Köpfen der Hauptfiguren. Stark gelingt vor allem die Szene, als Onegin nach dem gewonnenen Duell gegen Lenski die Bilder der tödlichen Tat nicht mehr aus dem Kopf bekommt.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige