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Sächsische Akademie der Künste zwischen Interimsbleibe und Jubiläumsjahr

Keine Rückkehr ins Blockhaus Sächsische Akademie der Künste zwischen Interimsbleibe und Jubiläumsjahr

Im Juni 2013 war's. Hochwasser in Dresden. Das Blockhaus bekam einiges ab und die Sächsische Akademie der Künste (SAdK) verlor ihr dortiges Domizil. Die Rückkehr scheint zumindest derzeit eine Utopie.

Dresden. Dresden. Im Juni 2013 war's. Hochwasser in Dresden. Das Blockhaus, in exponierter Lage am Kopf der Augustusbrücke, bekam einiges ab. Und die Sächsische Akademie der Künste (SAdK) verlor in Folge jener Flutschäden am Gebäude ihr dortiges Domizil. Selbst auch wenn Akademie-Präsident Wilfried Krätzschmar gestern noch einmal betonte, an den Plänen zur Rückkehr ins Blockhaus festzuhalten, ist aus faktischer Sicht zu konstatieren, dass dieses Vorhaben zumindest derzeit eine Utopie bleibt. Der aktuelle Doppelhaushalt der Regierung enthält keinen Hinweis, dass sich bei der nach dem Hochwasser notwendigen Sanierung des Blockhauses irgendetwas bewegen würde, zumindest nicht an absehbarer Zukunft. Und diese Sanierung wäre die allererste Voraussetzung für die Wiederkehr an jenen Ort.

Die Zukunft will die SAdK dennoch mit verhaltenem Optimismus angehen, nicht zuletzt wegen ihres 2016 anstehenden 20. Geburtstages. Trotz eines sehr übersichtlichen Projektbudgets, das den Angaben zufolge zwischen 55 000 und 65 000 Euro jährlich liegt. Feiern will die Akademie vor allem durch eine Ausstellung in der Städtischen Galerie, die vom 17. Juni bis 18. September 2016 laufen soll und derzeitigen Planungen zufolge 28 Künstler umfassen wird. Zum Beginn der Schau soll außerdem eine Art Festwoche die Arbeit der Akademie und ihrer Klassen der Öffentlichkeit nahe bringen. Um das Programm in seiner Fülle umzusetzen, braucht es Geld. Förderanträge seien gestellt und der Freistaat eingeladen, sich mit Mitteln aus dem Haushalt zu beteiligen, sagte Krätzschmar.

Das Akademie-Interimsdomizil am Palaisplatz werde gut angenommen, hieß es. Eine Verlängerung des Mietvertrages stehe ebenfalls an. "Wir richten uns darauf ein, dass wir hier überleben werden", sagte Krätzschmar. Die Räume lassen jedoch eine Akademiearbeit nur sehr begrenzt zu. Keine Neuigkeit mehr, eher ein Zustand, an den sich die Akademie wird gewöhnen müssen. Hilfe vom Freistaat wäre derzeit mehr als nur ein kleines Wunder.

Torsten Klaus

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