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Regional Roland Kaiser versetzt das Dresdner Publikum in kollektiven Freudentaumel
Nachrichten Kultur Regional Roland Kaiser versetzt das Dresdner Publikum in kollektiven Freudentaumel
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18:23 09.09.2015
Zum zehnten Mal begeisterte Roland Kaiser sein Dresdner Publikum am Elbufer. Quelle: Dominik Brüggemann
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Gefeiert wurde aber nicht nur auf dem Konzertgelände am Königsufer. Auch auf den angrenzenden Elbwiesen und auf den Elbbrücken hatten sich mindestens noch einmal so viele Fans versammelt. Auf Klappstühlen und Picknickdecken machten sie es sich gemütlich und verfolgten das Konzert.

Und das zündete von der ersten Minute an. Mit dem Song „Herz über Kopf“ trat Roland Kaiser um kurz nach 20 Uhr auf die Bühne. Sofort schalteten die Besucher in den „Feiermodus“ um. Obwohl fast jeder Quadratmeter belegt war und es nicht sehr viel Bewegungsspielraum gab, schunkelten die Fans munter hin und her. Danach ergriff Roland Kaiser das Wort. „Es ist schön zum zehnten Mal hier zu sein. Das wird ein langer Abend“, sagte der 61-Jährige, der wohl in Elbflorenz seine deutschlandweit treuesten Fans hat.

Auch die 46-jährige Kathy Oertel aus Pirna wollte sich das nicht entgehen lassen. „Ich war schon als Kind ein Fan von Roland Kaiser. Nachdem ich die Kaiser Mania bereits oft im Fernsehen gesehen habe, wollte ich unbedingt einmal live dabei.“ Ihr gefalle an den Texten von Roland Kaiser vor allem, dass sie verständlich sind und man gut mitsingen kann.

Neben Klassikern wie „Santa Maria“ und „Joana“, die erst gegen Schluss gespielt wurden, brachte Roland Kaiser seine Fans mit Liedern wie „Extreme“ und „Frauen wollen immer nur das Eine“ zur Ekstase. Je weiter der Abend voranschritt, desto mehr tanzten sie ausgelassen herum, sprangen hemmungslos in die Luft oder hüpften im Takt der Musik.

Auch die im vergangenen Jahr uraufgeführte Dresden-Hymne „Affäre“ mit Zeilen wie „Dresden du unbesiegte, Dresden du heiß geliebte“ durfte natürlich nicht fehlen. Dabei zeigte sich das Publikum äußerst textsicher und sorgte mit erleuchteten Wunderkerzen für eine romantische Atmosphäre am Elbestrand. Nach unzähligen Zugaben endete das Konzert nach fast drei Stunden mit dem traditionellen Schlusssong „Bis zum nächsten Mal“.

Während das zweite Konzert am Sonnabend bereits ausverkauft ist, gibt es für den Auftritt am 9. August um 20 Uhr noch Karten.

Eine ausführliche Rezension des Konzertes lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der Dresdner Neuesten Nachrichten vom 5. August.

Stephan Hönigschmid

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