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Regional Reparaturarbeiten in Staatsoperette im Januar 2018 fertig
Nachrichten Kultur Regional Reparaturarbeiten in Staatsoperette im Januar 2018 fertig
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17:55 08.12.2017
Intendant der Dresdner Staatsoperette Wolfgang Schaller Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Ab Mitte Januar 2018 sollen die Reparaturarbeiten in der Dresdner Staatsoperette endlich abgeschlossen sein. Während die Vorbühne seit Dezember wieder für Auftritte freigegeben ist, kann die Hauptbühne erst wieder für die Premiere von Paul Linckes „Frau Luna“ am 3. Februar 2018 genutzt werden. Bei den aufwendigen Instandsetzungen wurden vor allem der aufgequollene Holzboden und die beschädigten Scheinwerfer für jeweils 600.000 Euro erneuert. Da die Bühnenvorhänge zum Brandschutz imprägniert worden waren, wandelte sich die eigentlich klare Flut in Salzwasser, was einen noch weitaus größeren Schaden anrichtete. Auch die Maschinerie der Technik, allen voran der Drehbühne und des Hubpodiums, wurde bei der Havarie stark in Mitleidenschaft gezogen. Die restlichen Feinarbeiten, wie etwa der Anstrich des Bühnenbodens, werden im laufenden Betrieb und in der Sommerpause der Staatsoperette ausgeführt.

: Sanierung des Wasserschadens am Bühnenboden : die Unterkonstruktion des Bodens in der Staatsoperette wird erneuert: Tischler Günter Richter von d. Firma. Constantia aus Dresden Quelle: Dietrich Flechtner

Der Finanzausschuss des Dresdner Stadtrates hatte am 4. Dezember in einer Eilentscheidung 240 000 Euro bereitgestellt. Damit kann die Eigentümergesellschaft Kommunale Immobilien Dresden (KID) weitere Renovierungen beauftragen. Laut Axel Walther, dem Geschäftsführer der KID, kommt aller Voraussicht nach die Firma, die für die versehentliche Havarie im Oktober verantwortlich ist, für den Schaden auf. Weitere Kosten werden größtenteils von der Haftpflichtversicherung der KID übernommen.

Seit im Oktober versehentlich eine Sprinkleranlage mit 16.000 Litern Wasser in der Staatsoperette ausgelöst wurde, müssen die Schäden in Höhe von circa 3,5 Millionen Euro behoben und zahlreiche Auftritte verschoben werden. Kultur-Bürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Die Linke) bedankte sich im Namen der Stadt bei allen Personen und Institutionen, „die sich bemüht haben, den Spielbetrieb fortzusetzen. Alle waren sehr kooperativ und hilfsbereit“. Dennoch rechnet der Intendant Wolfgang Schaller bis Ende Januar 2018 mit einem Einnahmeverlust von etwa 525.000 Euro. Ab dem 14. Januar finden die Proben und technischen Einrichtungen statt, weswegen vom 15. Januar bis zur Uraufführung von „Frau Luna“ alle weiteren Veranstaltungen entfallen. Das Musical „Zzaun“, welches eigentlich Ende Oktober beginnen sollte, wird nun am 3. März uraufgeführt. Nach einem „dicht getakteten Alternativ-Spielplan“ finden 2018 unter Anderem die Stücke „Candide“, „Wonderful Town“, „María de Buenos Aires“, „die Fledermaus“ oder „die Dreigroschenoper“ statt.

Von Katharina Jakob

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