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Parkeintritt in Pillnitz spaltet weiterhin

Parkeintritt in Pillnitz spaltet weiterhin

Klosterpark Altzella: 17 Hektar, mehrere Gebäude o. Barockschloss und Park Rammenau: 5 Hektar, Museum mit div. Schloss und Schlossgarten Schwetzingen: 70 Hektar mit französischem, englischem Garten u.

Barockgarten Großsedlitz: 60 Hektar, Orangerien, Wasserspiele, Skulpturen

Klosterpark Altzella: 17 Hektar, mehrere Gebäude o. Gebäudereste

Barockschloss und Park Rammenau: 5 Hektar, Museum mit div. Ausstellungen

Schloss und Park Lichtenwalde: 13 Hektar, Barockgarten mit zahlreichen Wasserspielen

Fürst-Pückler-Park Bad Muskau: Gesamtfläche 750 Hektar (deutsch-polnisch), Unesco-Weltkulturerbe

Fürst-Pückler-Park Branitz: 600 Hektar Gartenkunstwerk

Gartenreich Dessau-Wörlitz: Unesco-Weltkulturerbe; Wörlitzer Schloss mit Parkanlage 112 Hektar, 5 verschiedene Gärten, Gebäude, Skulpturen

Schloss und Schlosspark Blankenburg: 107 Hektar mit Tiergarten, Orangerie, Terrassengarten, Berggarten, Fasanengarten

Schloss und Schlosspark Nymphenburg: 180 Hektar Landschaftspark

Schloss und Park Sanssouci: 290 Hektar, Unesco-Weltkulturerbe, diverse Gebäude

Schloss und Park Schönbusch: 200 Hektar, Landschaftsgarten, zahlreiche Pflanzenarten, kleinere Gebäude

Schloss und Schlossgarten Schwetzingen: 70 Hektar mit französischem, englischem Garten u. diversen Bauten

Schloss- und Parkanlagen Lednice & Valtice (Tschechien): Gesamtfläche der Kulturlandschaft 283 Quadratkilometer, Unesco-Weltkulturerbe mit div. Sehenswürdigkeiten

Schloss und Park Buchlowitz (Tschechien): 18 Hektar, u.a. Skulpturen, seltene Bäume

Schloss und Gärten Versailles (Frankreich): Unesco-Weltkulturerbe, Großer Schlosspark 8200 Hektar

Schloss und Park Chantilly (Frankreich): 115 Hektar französische u. englische Gartenanlagen mit div. Gebäuden, Wasserflächen, Wasserspiele

Hampton Court Palace (Großbritannien): 24 Hektar Parkanlagen mit großem Heckengarten-Labyrinth

Kew Gardens (Großbritannien): 120 Hektar, Unesco-Weltkulturerbe, historische Gewächshäuser, seltene Pflanzen, div. Gebäude

Castle Howard (Großbritannien): 250 Hektar mit Herrensitz, Gartenanlage, Shops, Gartencenter

Schloss und Schlosspark Pillnitz: 35 Hektar, div. Gärten und Gebäude, Kamelie, Palmenhaus

4 Euro, erm. 2 Euro, 2 Erw./4 Kinder 9 Euro, 1 Erw./2 Kinder 5 Euro; Führungen: 2,50, erm. 2 Euro; Nov. bis März frei

3 Euro, erm. 1,50 Euro, 2 Erw./4 Kinder (bis 6 J. frei) 6 Euro, 1 Erw./2 Kinder 3,50 Euro; Führung: 6, erm. 4 Euro

4 Euro, erm. 2 Euro, Kinder 2-15 J. 2 Euro, 2 Erw./4 Kinder 9 Euro, 1 Erw./2 Kinder 5 Euro; historische Führung: 4 Euro, geführter Rundgang: 2 Euro; Fotogebühr: 1 Euro

Park 2 Euro, erm. 1,50 Euro, Kinder bis 6 J. frei; Schloss 8, erm. 6, Familien 21 Euro; Schlossführung: 4,50, erm. 3,50 Euro

Park frei; Neues Schloss 6, erm. 3, Familien 13 Euro; Parkführung: 4, erm. 2 Euro

Park frei, Schloss 5,50, erm. 4 Euro, Gutshof 4,50, erm. 3,50 Euro, Marstall 3,50, erm. 2,50 Euro, 3 Objekte 10, erm. 7 Euro, Kinder bis 12 J. frei; Führungen: 2, erm. 1,50 Euro

Park frei, Schloss 5, erm. 3,50, Kinder/Schüler 1,50 Euro, 3 Schlösser 12 Euro; Parkführung 5, erm. 3 Euro

frei, Besichtigung Schloss 3 Euro

frei, Schloss 6, erm. 5 Euro, Schloss u. weitere Gebäude 11,50 erm. 9 Euro

Park frei, um freiwillige Spenden wird gebeten, im Gespräch ist eine feste Eintrittsgebühr, Schloss Sanssouci 12, erm. 8 Euro o. nur Einzelbereiche, Fotogebühr: 3 Euro

Park frei, Schloss: 3, erm. 2 Euro, die Bayerische Schlösserverwaltung wirbt um Spenden

Park 5 Euro, erm. 3, Familien 12,50 Euro, Schloss- u. Gartenführung: 9, erm. 4,50, Familien 22,50 Euro

Parkanlagen (auch Paradiesgarten genannt) frei, Schlösser zwischen ca. 4,80 und 9 Euro, Zuschlag für deutsche Sprache 2 Euro

Park Hauptsaison ca. 1,60, erm. 0,80 Euro, Schloss 4,80 erm. 2,80 Euro

frei, Schlossgarten 1700 Hektar, Eintritt: Vorsaison frei, Hauptsaison mit musikalischer Untermalung 8/7, erm. 6 Euro, Schloss 15, erm. 13 Euro, Tagespass für Schloss, weitere Gebäude u. Garten 18 Euro, Kinder/Jugendl. bis 18 J. frei

Park 6 Euro, erm. 5 bzw. 4 Euro, Park u. Schloss 20, erm. ab 8 Euro, Kinder frei

Park mit Labyrinth 6,40 Euro, erm. 6 Euro, Kinder bis 15 J. frei, Palace, Park u. Labyrinth 19, erm.16, Kinder ab 6 J. 9,60 Euro, 2 Erw./bis 6 Kinder 52 Euro, enthalten ist jeweils eine kleine Spende, die man auch verweigern kann

außer Kew Palace 6,40 Euro, erm. 5,40 Euro, komplett 16,70, erm. 14,30 Euro, Kinder jew. bis 17 J. frei

nur Park 10,20 Euro, erm. 9,60, Kinder jew. 5-16 J. 7,20 Euro, 2 Erw./2 Kinder je nach Alter 20,50 o. 27,70 Euro, Schloss u. Park 15,70, erm. 13,20, Kinder 9, Familien 31,30 oder 40,30 Euro (siehe oben)

Park u. Pflanzenhäuser 2 Euro, erm. 1 Euro, Kinder bis 17 J. frei, inkl. Museen 8, erm. 4 Euro, Winterhalbjahr wochentags frei, aber 2 Euro Kamelienhaus

EINTRITTSPREISE

Von genia Bleier

Ab Januar 2013 soll der Staatsbetrieb Sächsische Schlösser, Burgen und Gärten - zu dem auch der Dresdner Zwinger gehört - nach der Umwandlung in eine gemeinnützige GmbH (gGmbH) freier wirtschaften und mit neuen Einnahmequellen und Aktivitäten kostendeckender arbeiten. So will es der Finanzminister, dem das Schlösserland noch untersteht. Dann könnte er die Landeszuschüsse weiter deckeln oder vielleicht sogar noch kürzen. In Pillnitz wird die erste Maßnahme zur Erschließung neuer Mittel - die Eintrittserhebung - schon mit dem Saisonbeginn im April starten. Noch vor der Rechtsformänderung und auf Betreiben des Freistaats. Künftig muss die gGmbH weitere bittere Pillen allein verantworten.

Der Eintritt in den Pillnitzer Schlosspark soll mindestens die halbe Million Euro in die Kasse spülen, die jetzt für laufende Ausgaben fehlt. 300 000 Euro werden nach Angaben des Schlösserbetriebes zunächst für Umzäunung und Kassen benötigt. Die jährlichen Kosten für die Gesamtanlage betragen 1,7 Millionen Euro. Eine Million erwirtschafte Pillnitz selbst, den Rest füllten staatliche Zuschüsse auf, teilte der Staatsbetrieb mit. Trotzdem sei das Gesamtkunstwerk durch Pflegerückstände, Vandalismus oder Diebstahl von Pflanzen gefährdet, hieß es zur Eintritts-Begründung. Auch müsse mehr Gerechtigkeit gegenüber den Liegenschaften hergestellt werden, die schon Eintritt kosten.

Der frühere Landesdenkmalpfleger Gerhard Glaser sieht jedoch große Unterschiede. Wohnhaft in Großsedlitz, hat er den dortigen Barockgarten stets vor Augen und kann ihm einen hervorragenden Zustand attestieren. Besucher würden den Eintritt zunächst kritisieren, wären aber am Ende angesichts der gepflegten Anlage in der Regel wieder versöhnt. Pillnitz sei jedoch etwas ganz anderes. "Es ist ein großer Unterschied, ob ein Park mitten im Stadtorganismus liegt oder eine Gartenanlage außerhalb ist." Nur ökonomisch sei das Leben nicht auszurichten, betonte Glaser gegenüber DNN. "Der Eintritt für Pillnitz ist keine gute Lösung."

Der in Berlin lebende Schriftsteller Friedrich Dieckmann, Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, hielt im Rahmen einer Sendung von MDR Figaro den Eintritt in Pillnitz für tragbar. Die Änderung der Rechtsform von Sachsens Schlössern, Burgen und Gärten lehnte er aber grundsätzlich ab und kritisierte sie als "Privatisierung unter Staatsaufsicht".

Die Meinungen prallen aufeinander. Eine Mehrheit hat zwar Verständnis für den Pflegeaufwand, übt aber besonders an der Absperrung des Geländes Kritik. Zur Einwohnerversammlung in Vorbereitung der Eintrittserhebung (DNN berichteten) wurde nicht zuletzt gefordert, die Schlossliegenschaften richtigerweise dem sächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst zu unterstellen.

Die DNN haben recherchiert, was der Besuch in Schlössern und Parks anderswo in Sachsen, Deutschland und Europa kostet und fanden ein breit gefächertes System der Einnahmemöglichkeiten.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 06.02.2012

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