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„Mitsingzentrale“ in der Scheune

„Popkultur „Mitsingzentrale“ in der Scheune

Ein wohltuendes Lagerfeuer, ein begnadeter Gitarrist und jede Menge eingängige Lieder, die gemeinsam geträllert werden. Diese Konstellation erfreut sich nicht nur seit Jahrhunderten weltweiter Beliebtheit, sondern sie vereint unterschiedlichste Menschen auf einer Ebene, unabhängig von Nationalität, Religion und Vorbehalten.

Reentko Dirks (l.) und Demian Kappenstein teilen eine musikalische und private Freundschaft sowie die Leidenschaft für gute Popmusik.

Quelle: Alexander Deck

Dresden. Ein wohltuendes Lagerfeuer, ein begnadeter Gitarrist und jede Menge eingängige Lieder, die gemeinsam geträllert werden. Diese Konstellation erfreut sich nicht nur seit Jahrhunderten weltweiter Beliebtheit, sondern sie vereint unterschiedlichste Menschen auf einer Ebene, unabhängig von Nationalität, Religion und Vorbehalten. Und genau diese Tugenden sind es, die Demian Kappenstein und Reentko Dirks in Dresden zukünftig häufiger sehen wollen.

Das funktioniere laut den Musikern natürlich am besten mit Popsongs, die möglichst viele Menschen kennen und mitsingen können – so a là Michael Jacksons „Earth Song“, Harpos „Movie Star“ oder John Lennons „Imagine”. „Wir müssen mehr gemeinsam singen“, erklärt Kappenstein. Soll so geschehen im neuen Format „Mitsingzentrale“, das ab heute einmal monatlich in der Scheune Menschen musikalisch verbinden soll. Die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Format seien laut Kappenstein vorhanden: „Ein Platz im Herzen der Neustadt, ein ’Lagerfeuer’ und ein Gitarrist mit reichlich viel Musik im Blut.“

Und das hat auch der Jazzschlagzeuger Kappenstein, der als Moderator durch die Veranstaltungen führen wird. Der frühere Student der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber hat als Gastgeber schon reichlich Erfahrung, seit 2007 zeichnet er für die Jazzreihe „Feature Ring“ im Europäischen Zentrum der Künste Hellerau verantwortlich. Dort begrüßt er regelmäßig nationale und international Künstler in Dresden.

Sein langjähriger Kumpel und Musikpartner Reentko Dirks, der mit seiner Gitarre den zentralen Part der „Mitsingzentrale“ übernehmen wird, lernte ebenfalls an der Dresdner Musikhochschule, und ist dort mittlerweile auch als Dozent tätig. Der begnadete Akustik-Gitarrist hat sein Instrument so gut wie in jeder Lebenslage bei sich und verwirklichte sich bereits in unzähligen Musikprojekten, unter anderem bei Annamateur und der Dresdner Philharmonie. Derzeit ist er vor allem als Solist unterwegs und unterstützt regelmäßig das Duo Zärtlichkeiten mit Freunden in deren Talksendung „Zärtlichkeiten im Bus“ musikalisch.

Die Idee zur „Mitsingzentrale“ kam den beiden Dresdnern schon vor einigen Jahren. „Weil Reentko immer seine Gitarre dabei hat, verwandelten sich Partys um uns herum ganz schnell zu Sing-Sessions, bei denen Popsongs der 70ern und 80ern angestimmt wurden“, erklärt Demian. „Schuld“ daran sei Reentkos „enzyklopädisches Wissen“ und seine Leidenschat rund um Popsongs. Seit dem Alter von sieben Jahren habe Reentko regelmäßig stundenlang mit seiner Gitarre vor dem Fernseher gesessen und die Charts der Musiksender nachgespielt, berichtet sein Freund Demian. „Er kennt jeden Akkord von fast jedem Lied inklusive der Chart- und Platzierungsgeschichte.“

Das soll dann auch die Grundlage für das gemeinsame Singen sein. Demian und Reentko wollen jeweils verschiedenen Songs aus verschiedenen Genres anbieten, das Publikum darf wählen. Dann wird einfach drauflosgespielt und drauflosgesungen. Ein Wunschkonzert ist natürlich auch inklusive: Im zweiten Teil der Veranstaltungen können sich die Gäste selbst Lieder aussuchen. Reentko Dirks wird nachgesagt, er könne über 2000 Stücke auf Zuruf spielen.

„Ein echtes Lagerfeuer wird in der Scheune nicht brennen, aber es wird ein symbolisches Feuer geben, das der Realität sehr nahe kommt“, kündigt Demian an. Er will seine Moderation mit Anekdoten zu den einzelnen Songs spicken und auch die Erfahrungen des Publikums mit einbeziehen. „Wir hoffen, dass dieses Format auf der einen Seite Menschen verbindet und auf der anderen Seite natürlich die Begeisterung für Popmusik entfacht“, so Kappenstein.

„Mitsingzentrale“, heute, 20 Uhr in der Scheune, Alaunstraße 36-40. Eintritt acht Euro. Nächste Termine: 7. März und 2. Mai.

Von Sebastian Burkhardt

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