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Mehr als 20 Bühnen locken in Dresden zur Langen Nacht der Theater

Großes Programm Mehr als 20 Bühnen locken in Dresden zur Langen Nacht der Theater

Ein Stück von Bertolt Brecht ohne Worte und eine Fete, die nie endet: Dresden Bühnen wollen zur „Langen Nacht der Theater“ am kommenden Samstag aus dem Vollen schöpfen und stundenlang kurzweilige Programme bieten. Gut 20 Theater haben auf mehr als 30 Bühnen über 150 Vorstellungen angekündigt.

Das Dresdner Staatsschauspiel

Quelle: Anja Schneider/ Archiv

Dresden. Ein Stück von Bertolt Brecht ohne Worte und eine Fete, die nie endet: Dresden Bühnen wollen zur „Langen Nacht der Theater“ am kommenden Samstag aus dem Vollen schöpfen und stundenlang kurzweilige Programme bieten. Gut 20 Theater haben auf mehr als 30 Bühnen über 150 Vorstellungen angekündigt - so lautet die Offerte in nackten Zahlen. Dahinter verbirgt sich stilistische Vielfalt von Schauspiel, Oper, Operette, Tanz, Musik, Puppentheater bis Kabarett. Damit die Fans möglichst viel an unterschiedlichen Schauplätzen sehen können, dauern die Programme meist nicht länger als eine halbe Stunde und beginnen zu jedem vollen Glockenschlag neu.

Die Pantomimenbühne Dresden präsentiert beispielsweise Brechts „Kleinbürgerhochzeit“. Bühnenleiter Ralf Herzog hat dafür den kompletten Text gestrichen und stellt die Idylle der Kleinbürger ohne Worte komödiantisch zur Schau. Das Boulevardtheater Dresden blickt bei der Show „Die Fete endet nie“ auf Hits der 1980er Jahre zurück und stöbert dabei in Tagebüchern und Poesiealben der damaligen Zeit. Das „Improtheater“ der Technischen Universität Dresden erscheint auf einer leeren Bühne und hofft auf Anregungen aus dem Publikum, um spontane Geschichten zu erzählen. Die Comödie Dresden will bei „Ganz großes Kino“ eine Achterbahnfahrt durch die Filmgeschichte bieten.

Auch die großen Bühnen der Elbestadt machen mit. Im Festspielhaus Hellerau präsentiert Makhina Dzhuraeva vom Derevo Tanztheater ein preisgekröntes Solo-Stück. Die Landesbühnen Sachsen zeigen die „Geschichte einer Tigerin“ von Dario Fo und das Schauspiel „Hans im Glück“. Die Semperoper beteiligt sich mit vier Tanz-Aufführungen. Das Staatsschauspiel widmet sich dem Leben des Schriftstellers Karl May und dem Roman „Der Graf von Monte Christo“ (Alexandre Dumas). Ab Mitternacht gibt es im Schauspielhaus zur die „Große Abschlussparty“, bei der unter anderem Regisseur Jan Gehler auflegen wird.

dpa

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