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Regional Letzte große Party: Status Quo in der Jungen Garde Dresden
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08:01 11.07.2017
Richie Malone (Gitarre), Francis Rossi (Gesang, Gitarre) und John Rhino Edwards (Bass) (L-R) Quelle: Andreas Weihs
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Dresden

Es sollte das letzte Mal sein, dass wir die britische Rockband Status Quo so auf der Bühne erleben können. „The Last Night Of The Electrics“ ist die aktuelle Tournee überschrieben, die die letzte ihrer Art ist – soll heißen: laut, krachend und eine einzige Party. Danach wird ausgestöpselt und die großen Shows sind passe.

Status Quo: „The Last Night Of The Electrics“ in Dresden

Und so feierte die Band um das einzige noch verbliebene Gründungsmitglied Francis Rossi am Montagabend in der Jungen Garde noch einmal eine große Party mit ihren Fans. Sie ließen die Gitarren jaulen und den Beat hämmern, schmetterten die Hits von „Caroline“ über „The Oriental“ und „In The Army Now“ bis hin zu den Krachern „Down Down“ und natürlich "Rockin`All Over The World“. Ein wenig vermißte man auch den „anderen“ Gitarristen und Mitgründer der Band Rick Parfitt, der vor wenigen Monaten verstarb und der in der Show immer einen Gegenpart zu Francis Rossi bildete. Die beiden lieferten sich oft Saitenduelle – darauf muß man nun endgültig verzichten. Stattdessen kreuzte Francis Rossi oft mit „Neuzugang“ Richie Malone die Gitarre.

Einen kleinen Vorgeschmack, wie es mit der Band weitergehen könnte, boten Status Quo mit „Gerdundula“. Alle Musiker kamen an den Bühnenrand und versammelten sich um das kleine Standschlagzeug von Leon Cave, sangen und spielten. Doch so richtig „akustisch“ war das nicht und so ging man auch schnell wieder zur Tagesordnung über: Rock and Roll! Denn da, wo Status Quo drauf steht ist auch wirklich Status Quo drin. Darauf kann man sich verlassen.
Wer diese – offiziell als letzte „elektrische“ Tour deklarierte – noch einmal hören möchte, hat mit der seit einigen Tagen erhältlichen Doppel-CD „The Last Night Of The Electrics“ die Gelegenheit dazu.

Andreas Weihs

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