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Regional Kunstschau Ostrale 2019 noch ohne Ort - Hoffnung auf Perspektive
Nachrichten Kultur Regional Kunstschau Ostrale 2019 noch ohne Ort - Hoffnung auf Perspektive
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13:05 28.06.2018
Kunstwerke auf der Ostrale 2017, die in Dresden stattfand. Der Standort 2019 ist noch unklar. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Die Organisatoren der Ostrale, Internationale Ausstellung zeitgenössischer Künste, hoffen auf eine tragfähige und langfristige Perspektive in Sachsen. Da eine konkrete Lösung für den bisherigen Standort Dresden weiter aussteht, gebe es Gespräche zur möglichen Übersiedlung des Festivals nach Chemnitz, sagte Direktorin Andrea Hilger am Donnerstag. Immerhin sei die Ostrale etabliert in der Kunstszene, international bestens vernetzt und mit einem Budget von rund 750.000 Euro jährlich durchaus auch ein wirtschaftlicher Standortfaktor. Mit einem geeigneten Ort und ausreichender Förderung könnte das Format weiterentwickelt werden und stärker ausstrahlen.

Fotorückblick: Die Ostrale 2017 - letztmalig in Dresden?

Die Internationale Ausstellung zeitgenössischer Kunst Ostrale in Dresden steuert bei der Premiere als Biennale auf einen Besucherrekord zu - trotz Verkürzung um drei Wochen. Die Gesamtzahl wird bei etwa 29 000 Gästen liegen.

Die Zukunft der maßgeblich von Förderern aus Privatwirtschaft und Künstlern getragenen Ostrale ist wegen Unterfinanzierung und Unklarheit über den künftigen Standort seit Jahren ungewiss. Das erschwere auch die Vorbereitungen der nächsten Ausstellung (28. Juni bis 29. September 2019), erklärten die Organisatoren und deren Freundeskreis. Sie fürchten um den Weiterbestand der mit Bildungs- und Nachwuchsförderprogrammen verbundenen Schau, die seit 2017 nur als Biennale stattfindet. Das bisherige Domizil in einem ehemaligen Schlachthof, ist sanierungsbedürftig und nicht weiter nutzbar.

dpa

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