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Konzert des Macao Youth Symphony Orchestra in der Kreuzkirche

Musikalische Grüße aus China Konzert des Macao Youth Symphony Orchestra in der Kreuzkirche

Das Macao Youth Symphony Orchestra mit 70 jungen Musikerinnen und Musikern wurde vor 20 Jahren gegründet. Zu dieser Zeit war die Halbinsel Macao noch portugiesische Kolonie, erst seit 1999 gibt es die gut 50 Kilometer westlich von Hongkong gelegene Sonderverwaltungszone Macao der Volksrepublik China.

Das Macao Youth Symphony Orchestra in Aktion.

Quelle: Lui Ping

Dresden. Das Macao Youth Symphony Orchestra mit 70 jungen Musikerinnen und Musikern wurde vor 20 Jahren gegründet. Zu dieser Zeit war die Halbinsel Macao noch portugiesische Kolonie, erst seit 1999 gibt es die gut 50 Kilometer westlich von Hongkong gelegene Sonderverwaltungszone Macao der Volksrepublik China.

Wahrzeichen der Stadt, deren historisches Zentrum zum Weltkulturerbe gehört, ist die Ruine der von den Jesuiten von 1602 bis 1640 auf dem Gelände der 1494 gegründeten, ersten westlichen Universität des Fernen Ostens, erbauten Pauluskirche.

Mit diesen Traditionen hat sich auch ein reiches kulturelles Leben in Macao entwickeln können, interessant nicht zuletzt in der Verbindung eigener Traditionen und europäischer Einflüsse.

Die Mitglieder des inzwischen auch international erfolgreichen Macao Youth Symphony Orchestra sind Studierende der vier Universitäten und sieben Hochschulen sowie musikalisch begabte Schülerinnen und Schüler.

Aus Anlass des 20-jährigen Orchesterjubiläums und der Tatsache, dass seit 45 Jahren bilaterale Beziehungen zwischen China und der Bundesrepublik Deutschland bestehen, gibt das Orchester mehrere Konzerte in Deutschland und wird am Freitag erstmals in der Kreuzkirche zu erleben sein.

Das Programm beginnt mit einem musikalischen Gruß aus China, mit der Dresdner Erstaufführung der Tänze der Menschen aus Yao von Liu Tiehan und Mao Yuan. Diese Komposition basiert auf überlieferten Tänzen der Yao, einer großen Minderheit, die vornehmlich in den Gebirgen Südchinas lebt, und wurde mehrfach von namhaften Orchestern Europas ins Repertoire genommen.

Solist des Dresdner Konzertes ist Sergey Dogadin, geboren 1988, erfolgreiches Studium am Konservatorium in St. Petersburg, weitere Studien in Köln und Graz, derzeit am renommierten Wiener Konservatorium bei Boris Kuschnir. An Preisen und Auszeichnungen mangelt es nicht für das auch von der Presse vielgelobte Spiel des jungen Violinisten aus Russland.

Sein Dresdner Debüt gibt er mit dem Violinkonzert von Felix Mendelssohn-Bartholdy, das Macao Youth Symphony Orchestra dirigiert Stephen Lik Hin Lam. In Hongkong geboren, wurde die musikalische Begabung bald entdeckt, als der Vierjährige mit dem Geigenspiel begann. Nach dem Studium der Umweltwissenschaften und vergleichender Literaturwissenschaften in seiner Heimatstadt erfüllte er sich seinen Traum und absolvierte erfolgreich ein Dirigierstudium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien.

Auch Stephen Lik Hin Lam, einer der beiden Leiter des Macao Youth Symphony Orchestra, Musikdirektor und Chefdirigent der Ponte Singers und des Ponte Orchesters in Hongkong, in europäischen Musikzentren längst kein Unbekannter mehr, gibt in diesem Konzert sein Debüt in Dresden. Zum Abschluss erklingt Antonin Dvo
 áks Sinfonie Nr. 9, „Aus der neuen Welt“, op. 95.

Freitag, 11. August, 20 Uhr, Kreuzkirche Dresden, Konzert des Macao Youth Symphony Orchestra

Freier Eintritt, um eine Spende wird am Ausgang gebeten

Von Boris Gruhl

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