Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Regional Initiative weltoffenes Dresden (#WOD): Dresdner Kultur für Solidarität und gegen Populismus
Nachrichten Kultur Regional Initiative weltoffenes Dresden (#WOD): Dresdner Kultur für Solidarität und gegen Populismus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:13 09.09.2015
Anzeige

"Wir wollen damit ein Zeichen setzen für eine offene Gesellschaft, für Toleranz und Solidarität und gegen Angstmacherei und Populismus", hieß es weiter.

Die Initiative trete mit ihren Veranstaltungen öffentlich ein "für das fremdenfreundliche Dresden, das stolz ist auf eine Kultur des Miteinander". Ähnlich hatte das am Montag auch Hartwig Fischer, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, bei einer Rede auf dem Postplatz ausgedrückt. Er sprach davon, dass es nicht bequem oder einfach sei, mit der Welt umzugehen. "Aber diese Stadt hat alles, um das zu können. Sie hat die Kunst, die Wissenschaft, die Kultur, sie hat die Erfahrung von Jahrhunderten und die Erfahrung einer friedlichen Revolution, um genau das zu können", sagte er. Die Kulturen der Welt "sind in dieser Stadt zu Hause".

Bislang haben den Angaben zufolge 25 Dresdner Kulturinstitutionen die Initiative unterzeichnet - vom Schütz-Konservatorium über den Jazzclub Tonne bis hin zum Verkehrsmuseum -, weitere sollen folgen. Die Teilnehmerzahl sei nicht beschränkt. Die Initiative steht Schirmherrschaft von Kunstministerin Eva-Maria Stange (SPD) und Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU).

Ein offizieller Auftakt ist für Anfang Februar angekündigt, da um den 6. und 7. Februar herum etliche Veranstaltungen stattfinden. Allerdings beginnt der Reigen schon früher. Das Societaetstheater lädt bereits heute und morgen, jeweils ab 20 Uhr, zur Dresden-Premiere des Stücks "Goodbye Eden" vom Cargo-Theater Freiburg ein. Darin werden Geschichten von Flüchtlingen vergangener und unserer Tage mit ganz persönlichen Erinnerungen und Erlebnissen der Darsteller verwoben. Am 26. Januar schließt sich das Militärhistorische Museum der Bundeswehr an, wenn dort um 19 Uhr die Auftaktveranstaltung der neuen Reihe "Gewalt und die Macht der Erinnerung" des Museums und der Konrad-Adenauer-Stiftung stattfindet. Zu Gast sind der Publizist und Soziologe Alfred Grosser sowie die Rabbinerin Eveline Grossman-Thau.

Die Veranstaltungen veröffentlichen die unterzeichnenden Institutionen auf ihren Internetseiten und in ihren Programmen. Eine Übersicht ist unter www.hellerau.org und www.staatsschauspiel-dresden.de zu finden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.01.2015

DNN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die beiden Hegenbarth-Künstlerstipendiaten des Jahres 2014 sind vorgestellt, deren vielversprechende Portfolios sich aus über 40 Bewerbungen hervorgetan hatten.

25.06.2018

Am morgigen Sonntag wird sie 85 Jahre, trotzdem strahlt Ursula Rzodeczko mit jugendlich wirkendem Gesicht, als sie über ihr Künstlerleben spricht. Es gibt noch Reibungen, die sie jung erhalten.

19.06.2018

Wer vor sieben Jahren daran gedacht hätte, dass in der so frisch wie mutig gestarteten Veranstaltungsreihe Feature-Ring einmal das 50. Konzert ausgerichtet werden würde, wäre vermutlich ungläubig belächelt worden.

09.02.2018
Anzeige