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Hunderte Dresdner feiern den Dirigenten Herbert Blomstedt

Semperoper Open Air Hunderte Dresdner feiern den Dirigenten Herbert Blomstedt

Hunderte Dresdner haben gemeinsam mit der Sächsischen Staatskapelle dem einstigen Chefdirigenten Herbert Blomstedt ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk gemacht. Vor dessen 90. Geburtstag am 11. Juli feierten zahlreiche Musikfans auf dem Theaterplatz den beliebten schwedischen Dirigenten.

Schon weit vor Beginn hatten sich viele Fans auf dem Platz eingefunden.

Quelle: sl

Dresden. Die Staatskapelle Dresden hat am Sonntagabend für ihren früheren Chef und jetzigen Ehrendirigenten Herbert Blomstedt ein Volksfest auf dem Theaterplatz ausgerichtet. Wenige Tage vor dem 90. Geburtstag des renommierten Dirigenten am 11. Juli wollte das Orchester sich auf diese Weise für die fast 50-jährige Zusammenarbeit bedanken. Blomstedt hatte 1969 sein Debüt in Dresden gegeben und war von 1975 bis 1985 Chefdirigent der Staatskapelle.

Staatskapelle Open Air: Hunderte Dresdner feiern den Dirigenten Herbert Blomstedt

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Schon am Nachmittag versammelten sich mehrere Hundert Musikfans vor der Semperoper, wo eine Bühne und eine große Leinwand aufgestellt waren. Moderator Axel Brüggemann interviewte Künstlerkollegen Blomstedts wie den Sänger Peter Schreier, den Hornisten Peter Damm und den Dirigenten Peter Gülke. In Filmsequenzen und Interviews konnte das Publikum noch einmal die Dresdner Jahre Blomstedts miterleben.

Im Anschluss wurde das Konzert von Blomstedt mit der Staatskapelle auf den Theaterplatz übertragen. Im ersten Teil war Sir András Schiff umjubelter Solist bei Beethovens 1. Klavierkonzert. Nach der Pause lieferte Blomstedt eine denkwürdige Interpretation der 4. Sinfonie von Anton Bruckner. Das Publikum erhob sich von den Plätzen und spendete dem Dirigenten und seinen Musikern minutenlang Beifall.

Damit war die Huldigung für den Maestro aber noch nicht zu Ende. Als er nach dem Konzert auf der Bühne des Theaterplatzes erschien, wurde ihm zunächst eine Blomstedt-Büste überreicht, die künftig in der Oper ihren Platz haben soll. Der Dirigent kommentierte das humorvoll: „Der bleibt immer, ich gehe irgendwann.“ Zum Finale gab es ein Ständchen für den Schweden - mit Musik von Abba. Die Staatskapelle hatte deren Hit „Thank you for the music“ eingespielt, eine Sängerin und die Menge intonierten draußen den Song.

DNN

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