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Regional Hate Poetry in Dresden: Journalisten lesen in der Scheune aus Hass-Mails
Nachrichten Kultur Regional Hate Poetry in Dresden: Journalisten lesen in der Scheune aus Hass-Mails
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17:14 09.09.2015
Der Veranstaltungssaal in der Dresdner Scheune. Quelle: Privat

"Es sind keine unflätigen Zuschriften, die sie auch Journalisten bekommen, die Müller oder Meier heißen. Es sind spezifische Leserbriefe und Onlinekommentare, die man nur bekommt, wenn man Topçu, Gezer oder Kazim heißt. Hasserfüllt und trotzdem unfreiwillig komisch", teilen die Macher mit.Entstanden ist die Lesereihe vor etwa drei Jahren und macht nun erstmals in Dresden Station. Aktueller Anlass sind die Dresdner Pegida-Demos, durch die über nahezu alle Medien, die darüber nicht so berichten, wie es den Pegida-Teilnehmern vorschwebt, eine Welle von Hass-Kommentaren und feindseligen Leserbriefen herein brach.

Daher steht der Abend unter dem Kürzel "HAPOGEPEGIDA". Tickets für 6 Euro gibt es ab 19 Uhr an der Abendkasse. Die Lesung beginnt 20 Uhr."Pegida redet vielleicht nicht mit 'den Medien'. Aber mit uns Journalisten und Machern von Hate Poetry stehen sie seit Jahren in regem Briefkontakt", meint Mely Kiyak in einer aktuellen Kolumne. "Jeder Brief, den wir vorlesen, schildert die Ängste und Nöte der braven, schweigenden Demonstranten. Hate Poetry nimmt diese Sorgen ernst und trägt sie in angemessenem Rahmen vor."

sl

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