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Freuen "wie Bolle": Dresdner Tonne und Scheune freuen sich über Spielstättenprogrammpreise

Freuen "wie Bolle": Dresdner Tonne und Scheune freuen sich über Spielstättenprogrammpreise

Ob der Jazzclub Tonne nun einen neuen Flügel bekommt? Dem betagten Instrument im Keller wäre eine klangstarke Nachfolge zu wünschen, aber dazu reicht das Preisgeld dann doch nicht.

Dennoch ist die Freude groß über den Geldsegen von immerhin 30 000 Euro, die Geschäftsführer Steffen Wilde in Form des erstmals vergebenen Spielstättenprogrammpreises aus den Händen von Kulturstaatsminister Bernd Neumann entgegennehmen durfte (DNN berichteten). "Wir freuen uns wie Bolle", meinte er am Mittwochabend zur Preisverleihung im Hamburger Musikklub Uebel & Gefährlich. "Das Geld können wir gut gebrauchen für viele weitere schöne Konzerte in unserem Club, um seine nationale und internationale Bedeutung weiter auszubauen." Helmut Gebauer, Vorstandsvorsitzender des Tonne-Vereins: "Nach dem LEA - Live Entertaiment Award 2011 ist das jetzt ein erneuter warmer Regen für uns, den wir im Jazz auch dringend brauchen. Ohne Förderung könnten wir nur wesentlich weniger in die Dresdner Kulturlandschaft einbringen." Neben dem Jazzclub Tonne ist der Dresdner Scheune e.V. in der Alaunstraße ebenfalls mit 30 000 Euro bedacht worden. Auch hier ist die Freude groß, gepaart mit kräftiger Überraschung, wie Geschäftsführerin Romy Jaehnig DNN gegenüber verriet: "Mit so einem hohen Preisgeld haben wir gar nicht gerechnet. Jetzt sind wir umso erfreuter darüber und werden es ganz gewiss im Sinne der Initiative Musik einsetzen. Vorgegeben ist ja, dass sich die Bedingungen für die Künstler verbessern sollen. Da gibt es bei uns seit Jahren einen Sanierungsstau, was die Infrastruktur des Hauses betrifft." Aber auch die Scheune Akademie sei als Angebot wichtig und auf Unterstützung angewiesen.

Der Bedarf an solchem Geldregen ist in allen prämiierten Clubs fraglos vorhanden. Aber auch andere Veranstalter sehen sich in finanziellen Nöten - und hoffen auf ihre Chance zum Spielstät- tenprogrammpreis im kommenden Jahr.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 27.09.2013

Michael Ernst

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