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Regional Forum Frauenkirche Dresden widmet sich Europa – Prominent besetzte Diskussion am Montag
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20:36 09.09.2015
Günter Verheugen 2013 beim Festakt zu 20 Jahre Juristenfakultät Leipzig. Quelle: André Kempner
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Europa ist ein Staatenbund mit Grenzen, die eher Verbindungslinien als Trennbarrieren sein sollen, einer einheitlichen Währung, einem Parlament und nationenübergreifenden Institutionen. Lange galt dieser Status als erstrebenswerte Vision – friedensstiftend, förderlich für die Wirtschaft und eine gemeinsame Identität.

Mittlerweile wird Europa jedoch häufig auf „Brüssel“ verkürzt, das eher für Bürokratie und Regelungswut steht. Über diese Veränderung in der Sichtweise diskutieren am Montag Günter Verheugen, Dora Bakoyannis und Jaroslaw Rudiš. Die Moderation übernimmt Alexandra Gerlach.

Verheugen war lange Mitglied im Auswärtigen Ausschuss, Staatsminister im Auswärtigen Amt unter Joschka Fischer sowie seit 1999 Mitglied der Europäischen Kommission, zuständig für Unternehmen, Industrie und die EU-Erweiterung. Bakoyannis ist ehemalige Bürgermeisterin Athens, Außenministerin a.D. und EU-Parlamentarierin. Der Tscheche Rudiš gilt als grenzüberschreitender Schriftsteller, er lebt und arbeitet sowohl in seiner Heimat als auch in Deutschland.

Die Podiumsdiskussion am Montag beginnt um 20 Uhr im Hauptraum der Frauenkirche, der Eintritt ist frei. Als nächster Redner wird am 20. Februar der Präsident des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, Dean Spielmann, erwartet.

fs

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