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Filmnächte am Dresdner Elbufer sollen verlängert werden

Kultur Filmnächte am Dresdner Elbufer sollen verlängert werden

Mehr Zeit für Großereignis: Die prächtig laufenden Filmnächte im Sommer am Elbufer sollen verlängert werden. Die Stadt soll dazu Verhandlungen aufnehmen, fordert die CDU im Stadtrat.

Roland Kaiser gehört alljährlich zu den Highlights der Filmnächte am Elbufer vor den Fenstern des Finanzministeriums.

Quelle: Andreas Weihs

Dresden. Die Stadt soll mit den Organisatoren der Filmnächte Verhandlungen über eine Verlängerung des Programms aufnehmen. Dazu hat die CDU im Stadtrat einen Antrag eingebracht. „Die Veranstalter haben Interesse an einer Verlängerung gezeigt, das sollte von der Politik unterstützt werden“, erklärte CDU-Kulturpolitikerin Christa Müller auf DNN-Anfrage.

Die Filmnächte am Elbufer seien Deutschlands größtes Freilichtkino-Festival, heißt es im Antrag. Alljährlich würde die seit 1991 am Neustädter Elbufer stattfindende Veranstaltung inzwischen weit über 200 000 Zuschauer anziehen. Zu den Höhepunkten gehören immer wieder die Roland-Kaiser-Konzert. Die touristische und wirtschaftliche Bedeutung sei eminent. Eine weitere positive Entwicklung sollte daher ein wichtiges kultur- und tourismuspolitisches Anliegen des Stadtrates sein. Eine Ausdehnung der Spielzeit um fünf Tage und 15 statt bisher 12 Konzertereignisse sollten ab der Spielzeit 2018 ermöglicht werden, erklärt die CDU.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) soll daher durch den Stadtrat beauftragt werden, nach vorheriger Prüfung aller ordnungsrechtlichen Belange mit der PAN Veranstaltungslogistik und Kulturgastronomie GmbH über die Ausdehnung zu verhandeln. In der Vergangenheit hatte es bei ähnlichen Diskussionen stets Kritik aus dem Finanzministerium gegeben. Die bespielte Fläche gehört dem Freistaat und im benachbarten Ministerium werden beispielsweise Arbeiten an der Tontechnik in den Nachmittagsstunden als störend empfunden. CDU-Politikerin Müller hofft, dass es mit dem neuen Finanzminister Matthias Haß (CDU) eine Verständigung gibt.

Von Ingolf Pleil

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