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Regional Faszinierend und irritierend - Blicke auf den Körper im Hygiene-Museum Dresden
Nachrichten Kultur Regional Faszinierend und irritierend - Blicke auf den Körper im Hygiene-Museum Dresden
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17:36 09.09.2015
Kazuhiro Tsuji komplettiert im Deutschen Hygiene-Museum das Kunstwerk "That Girl" des US-amerikanischen Künstlers Paul Mc Carthy von 2013. Quelle: dpa

„Blicke!Körper!Sensationen“ wird am Freitagabend eröffnet. Kernstück ist das 2009 erworbene Anatomische Wachskabinett, aus dem 183 der insgesamt 273 Objekte in Schaukästen gezeigt werden. Die einst größtenteils in der Elbestadt gefertigte Sammlung wurde mit künstlerischen Positionen des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart konfrontiert.

Die von der Kulturstiftung der Länder und Sponsoren geförderte Schau zeichnet die kulturhistorische Bedeutung des Wachskabinetts nach. Die Objekte dienten vor rund 100 Jahren der Gesundheitsaufklärung, wurden aber auch aus Sensationslust und Voyeurismus auf Jahrmärkten gezeigt. Die Ausstellung ordnet die Sammlung in die Anatomie-Geschichte ein und dokumentiert, wie sich vor allem Künstler des Surrealismus mit den schockierend realen und teils bizarren Darstellungen der Wachskabinette auseinandersetzten.

Auch 47 Werke zeitgenössischer Künstler zum menschlichen Körper bieten Bezüge zu den historischen Modellen wie Schwertschlucker oder Blitzopfer. In einem White Cube sind Arbeiten unter anderem von Paul McCarthy, Marcel Duchamp, Damien Hirst, Max Ernst, Bruce Nauman, Meret Oppenheim, Man Ray, Cindy Sherman, Rosemarie Trockel oder Luc Tuymans versammelt, die erstaunliche Assoziationen erlauben.

dpa

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