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Regional Dresdner Strick-Panzer ist fertig: Louisen Kombi Naht stellt Aktion vor dem Militärmuseum vor
Nachrichten Kultur Regional Dresdner Strick-Panzer ist fertig: Louisen Kombi Naht stellt Aktion vor dem Militärmuseum vor
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23:31 09.09.2015
Auf ins Geflecht: Kristina Krömer und Barbara Niklas vom Verein Louisen Kombi Naht präsentierten am Montag den schaulustigen Dresdnern den fertig eingestrickten Panzer Leopard I. Quelle: Stephan Lohse
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Über sechs Monate hieß es Masche links, Masche rechts - nun ist der 42 Tonnen schwere Leopard mit 36 Kilogramm Wolle dick eingepackt und vor dem Haupteingang des Militärhistorischen Museums zu bestaunen.

„Wir wollen mit dem eingestrickten Panzer eine neue Sichtweise der Menschen erreichen. Der Panzer soll nicht an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern, sondern Hoffnung auf eine friedliche Zukunft geben“, erklärte Barbara Niklas. Trotz des Datums direkt vor dem 13. Februar sei es keine Aktion, um den Dresdner Toten zu Gedenken. Vielmehr soll die Aktion zum Nachdenken und Diskutieren anregen.

Während der Arbeiten hatte es zwischenzeitlich Irritationen gegeben. Ursprünglich sollte ein russischer Panzer eingestrickt werden. Eine Symbolik, die manchen nicht gefiel. Letztlich bot das Museum den Leopard I als Alternative an.

Zu feierlichen Präsentation überreichten am Montag zwei Vertreter der Gesellschaft zur Hilfe für Kriegsveteranen in Russland den beiden Initiatorinnen Geschenke von russischen Bürgern, unter anderem ein paar selbstgemachte Socken und das Bild einer Friedenstaube.

Neben den Geschenken sei auch die Wolle teils weit gereist. Aus vielen Ecken Deutschlands seien Woll-Spenden und fertige Strick-Quadrate eingegangen, freuten sich die Macherinnen.

Wie lange der eingestrickte Panzer stehen bleibt, steht noch nicht fest. Abhängig ist das unter anderem vom Wetter. Einen Monat lang soll die Wolle aber durchhalten, hoffen die Macher.

ste / sl

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