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Dresdner Kunstinstallation jetzt in Düsseldorf zu sehen

„Lampedusa 361 – ein imaginärer Friedhof“ Dresdner Kunstinstallation jetzt in Düsseldorf zu sehen

Die Kunstinstallation „Lampedusa 361 – ein imaginärer Friedhof“, die im Februar in Dresden auf dem Theaterplatz für großes öffentliches Interesse gesorgt hatte, ist jetzt bis zum 13. Juli in Düsseldorf zu sehen. Direkt vor dem Libeskindbau des Kö-Bogens liegen 70 Matten mit Fotos der sizilianischen Gräber von ertrunkenen Flüchtlingen.

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Die Kunstinstallation „Lampedusa 361 – ein imaginärer Friedhof“ ist bis 13. Juli in Düsseldorf zu sehen

Quelle: Oliver Killig

Düsseldorf. Nachdem die Kunstinstallation „Lampedusa 361 – ein imaginärer Friedhof“ im Februar ein erstes Mal in Dresden auf dem Theaterplatz gezeigt wurde, ist sie jetzt bis zum 13. Juli in Düsseldorf zu sehen. Direkt vor dem Libeskindbau des Kö-Bogens liegen 70 Matten mit Fotos der sizilianischen Gräber von ertrunkenen Flüchtlingen. Eröffnet wurde die Ausstellung am Sonnabendmittag durch den Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel. Auch Dresden Oberbürgermeister Dirk Hilbert war dazu nach Düsseldorf gekommen. Beide Oberbürgermeister stellten eine Kerze an einer der Grabmatten ab. Das Interesse an der Ausstellung ist auch in Düsseldorf groß. Allein am Sonnabend sahen sie 4500 Besucher.

Die Installation war entstanden im Zusammenhang mit der Verleihung des Internationalen Friedenspreises Dresden-Preis am 12. Februar 2017 an Domenico Lucano, dem Bürgermeister von Riace. Die Idee dazu hatte die Autorin Heidrun Hannusch, die das Projekt leitet, auf mehr als zwei Dutzend Friedhöfen recherchierte und auch die Texte zu den Grabmatten schrieb. Die Fotos machten Oliver Killig und Carsten Sander.

Zur Finissage der Ausstellung wird die als „Stimme Siziliens“ berühmt gewordene Sängerin Etta Scollo am 13. Juli in Düsseldorf ein Konzert geben. Inspiriert von „Lampedusa 361“, schrieb sie zwei neue Lieder zum Thema der Flüchtlingstragödie und den vielen, die vor den Küsten Italiens sterben. Einen der Songs wird sie in Düsseldorf uraufführen.

Von DNN

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