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Dresdner Künstler stellt Metallstatuen in die Elbe

Kunst am Königsufer Dresdner Künstler stellt Metallstatuen in die Elbe

Der Dresdner Künstler Thomas Reichstein hat am Mittwoch vier Skulpturen in die Elbe gestellt – zumindest fast: Die mannshohen Plastiken aus Aluminium stehen im trockenen Teil des Flussbettes am Königsufer, direkt an der Augustusbrücke. Reichstein will mit seinen Figuren die Beziehung von Mensch und Fluss thematisieren.

Thomas Reichstein mit seinen vier Figuren im Elbe-Flussbett.
 

Quelle: Stephan Lohse

Dresden.  Der Dresdner Künstler Thomas Reichstein hat am Mittwoch vier Skulpturen in die Elbe gestellt – zumindest fast: Die mannshohen Plastiken aus Aluminium stehen im trockenen Teil des Flussbettes am Königsufer, direkt an der Augustusbrücke. Reichstein will mit seinen Figuren die Beziehung von Mensch und Fluss thematisieren.

Die Stelle sei ein „spannender Ort“, sagt Reichstein. Die im Somme freie Fläche lade ein. „Man hat hier einen tollen Blick und ist der Elbe sehr nah“, schwärmt er. Daher wolle er genau hier „die positiven Energien“ zusammenbringen, sagt er, wolle Elbe und Stadt „miteinander verbinden“.

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Der Dresdner Künstler Thomas Reichstein hat am Mittwoch vier Skulpturen in die Elbe gestellt – zumindest fast: Die mannshohen Plastiken aus Aluminium stehen im trockenen Teil des Flussbettes am Königsufer, direkt an der Augustusbrücke.

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Dafür stehen jetzt vier Figuren. Zum einen ein „Schamane“, der über das Leben an der Elbe wachen soll. Dann „das Paar“, welches „den zufriedenen Teil der Menschheit“ darstellen soll, glücklich zum Beispiel darüber, dass die Elbe wieder sauber genug zum Baden ist. Dazu kommen Plastiken für Flora und Fauna. Die Skulpturen bestehen aus Aluminium beziehungsweise einer Aluminium-Legierung und sind bis zu 70 Kilo schwer und 80 Zentimeter tief im Boden verankert, sagt Reichstein.

Er sei nun neugierig darauf, wie die Dresdner auf sein Kunstwerk reagieren. Bereits bei den Vorarbeiten am Dienstag habe er viele interessante Gespräche über Kunst geführt, berichtet Reichstein. Angst, dass seine Plastiken gestohlen werden, hat er nicht. Zum einen sei das Aluminium für Metalldiebe uninteressant, zum anderen sind die vier Figuren gesichert.

Bis zum 2. Oktober soll das Ensemble an der Elbe stehen bleiben. Zumindest dann, wenn das Wetter mitspielt: Im Fall eines Hochwassers hole er die Figuren natürlich vorzeitig ab, sagt er.

Von S. Lohse

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Thomas Reichstein baute mit Hilfe von Musiker Roger Tietke (r.) seine Figuren am Königsufer wieder ab.

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