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Dresdner Kreuzchor freut sich über Zulauf

China-Tournee Dresdner Kreuzchor freut sich über Zulauf

Der Dresdner Kreuzchor blickt frei von Nachwuchssorgen in die neue Saison. Kreuzkantor Roderich Kreile freute sich bei der Vorstellung des Programmes am Dienstag in Dresden über einen wachsenden Zulauf von Knaben. Man müsse aber sehr sensibel prüfen, ob ein Kind den Anforderungen der Ausbildung gewachsen ist, sagte er.

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Der Dresdner Kreuzchor in der Weinbergkirche in Pillnitz

Quelle: Archiv

Dresden. Der Dresdner Kreuzchor freut sich über steigende Bewerberzahlen. Nachwuchssorgen gebe es momentan nicht, konstatierte Kreuzkantor Roderich Kreile am Dienstag bei der Präsentation des Programms für die Saison. Man müsse aber sehr sensibel prüfen, ob ein Kind den Anforderungen der Ausbildung gewachsen ist. Das Jubiläum des Chores 2016 Jahr habe dessen Bekanntheitsgrad erhöht, sagte Kreile. Dennoch sei die Nachwuchsgewinnung kein Selbstläufer: „Es bleibt unsere Aufgabe, weiter dranzubleiben.“ In diesem Jahr gehören dem Knabenchor 130 Kruzianer an. In die 4. Klasse wurden 20 neue Chorsänger aufgenommen, 19 weitere Jungen lernen in einer Vorbereitungsklasse.

In der neuen Saison absolviert der Kreuzchor neben den liturgischen Diensten in der Kreuzkirche mehr als 40 Konzerte im In- und Ausland. Im Oktober reisen die Kruzianer unter Leitung von Chordirigent Peter Kopp nach China. Für Kopp ist es zugleich ein Abschied nach 22 Jahren als Dirigent. Er arbeitet künftig als Rektor der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik in Halle.

Erstmals kooperiert der Kreuzchor im Juni 2018 bei den Dresdner Musikfestspielen mit den Wiener Sängerknaben. Bereits im Dezember gastieren die Dresdner zu Weihnachtskonzerten im Berliner Konzerthaus. Ein weiterer Auftritt in der Vorweihnachtszeit ist im Braunschweiger Dom geplant.

Die Zusammenarbeit mit der Dresdner Philharmonie - wie der Kreuzchor eine städtische Institution - soll ausgebaut werden. Kreile widersprach Ansichten, wonach sich der Kreuzchor „von der Kirche entfernt“. Die sei ein Missverständnis. Zuletzt hatte es auch Kritik an der medialen Präsentation des Chores gegeben. Dresdens Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch verteidigte entsprechende Experimente. Es gehe darum, die Angebote auch jungen Leuten zu vermitteln, die sich vor allem im Internet bewegen, erklärte sie.

dpa

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