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Dresdens Domorganist geht nach Leipzig

Dresdens Domorganist geht nach Leipzig

Thomas Lennartz, Domorganist der Kathedrale Dresden, wird Direktor des Kirchenmusikalischen Instituts (KI) der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig.

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Thomas Lennartz

Quelle: Bistum

Das teilte die Einrichtung gestern mit. Zum Wintersemester 2014/15 übernehme Lennartz als Professor für Improvisation und Liturgisches Orgelspiel die Leitung des Instituts und werde damit Nachfolger von Christoph Krummacher, der als Professor für Kirchenmusik seit 1992 das seinerzeit wieder gegründete Kirchenmusikalische Institut geleitet hatte und zum Ende des Sommersemesters emeritiert wird.

Michael Baudisch, Sprecher des Bistums Dresden-Meißen, bestätigte den Wechsel gegenüber DNN. Man sehe den profilierten Musiker nur mit Bedauern aus dem hiesigen Amt scheiden, sagte Baudisch. Nun müsse die Stelle neu ausgeschrieben werden. Wann das erfolge und wie die Suche nach einem neuen Domorganisten vonstatten gehen soll, werde noch konkretisiert.

Der 1971 in Hannover geborene Lennartz hatte sich vor sechs Jahren unter 47 Bewerbern aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland im Rennen um Dresdens schönsten Sitzplatz an der berühmten Silbermannorgel der Kathedrale durchgesetzt und dabei im Auswahlverfahren und öffentlichen Orgelvorspiel überzeugen können. Am 1. September 2008 trat er die Nachfolge Hansjürgen Scholzes an, der nach 36 Dienstjahren als Domorganist in den Ruhestand gegangen war. "Ich bin mit Begeisterung Organist. Und natürlich ist eine Silbermannorgel für einen Organisten immer etwas ganz Spezielles", sagte Lennartz damals.

Studiert hatte er zuerst Kirchenmusik, Schulmusik und Germanistik in Hannover und Köln, dann Orgel mit Kirchenmusik-A-Diplom und Konzertexamen in Leipzig, wodurch er die Leipziger Orgellandschaft gut kennen dürfte.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.07.2014

Kerstin Leiße

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