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Regional „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“-Shows in Dresden abgesagt
Nachrichten Kultur Regional „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“-Shows in Dresden abgesagt
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11:19 15.01.2018
ie Tournee-Show zum Filmklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, die im Januar und Februar große Hallen in Deutschland füllen sollte, ist vorzeitig abgebrochen worden. Quelle: dpa
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Dresden

Die Tournee-Show zum Filmklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, die im Januar und Februar große Hallen in Deutschland füllen sollte, ist vorzeitig abgebrochen worden. Der Berliner Veranstalter teilte mit, dass alle weiteren Termine aus „organisatorischen Gründen“ in den Herbst 2018 verschoben werden müssen. Dies betrifft auch die Shows am 31. Januar in der Arena Leipzig und am 6. und 7. Februar in der EnergieVerbund Arena Dresden. Tickets können an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden. Die Käufer erhalten den Kaufpreis erstattet.

Was genau zur Absage führte, ist bislang nicht ganz klar. „Unvorhergesehene Probleme in der Durchführung der Tournee machen es unmöglich, diese aufwendige und umfangreiche Produktion weiterhin in gewohnter Qualität zu präsentieren“, heißt es in einem Statement auf der Homepage des Tourveranstalters „Märchenarena”, der zur Berliner Icestorm Live GmbH gehört. Mit 13 Trucks war das Bühnenformat seit Dezember durch Deutschland gereist. In Leipzig und Dresden sollten jeweils zwei Shows stattfinden. Sie sollen laut Veranstalter ab November 2018 nachgeholt werden. Genaue Termine gibt es aber noch nicht.

Kritik nach Premiere in Berlin

Wie die Stuttgarter Nachrichten berichten, sollen die dortigen Veranstalter dem Berliner Produktionsteam gekündigt haben, weil Vertragsbedingungen nicht eingehalten worden seien. Es drohe ein Streit vor Gericht. Der Pressesprecher wollte sich in dem Bericht aufgrund eines „schwebenden Verfahren“ nicht zu Details äußern. Die Premiere von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ im Dezember in Berlin war bereits auf Kritik gestoßen, weil die Darsteller kaum zu verstehen gewesen und Kulissen ausgefallen sein sollen. In Kiel fanden vergangene Woche von vier geplanten Vorstellungen nur zwei statt.

In dem Musical spielt der Prinz aus dem Film, Pavel Trávnícek, in der Rolle des Königs mit. Die Geschichte ist an das Original von 1973 angelehnt. In eine „prächtige Märchenwelt“ sollten sich die Arenen bei dem Stück verwandeln. „Modernste Bühnentechnik, mit einer 200 Quadratmeter großen LED-Leinwand für Videoanimation, im Zusammenspiel mit der Aufführung eines klassischen Märchens sorgen für besondere Unterhaltungsmomente für die ganze Familie“, versprachen die Veranstalter. Bis Ende Februar waren noch Termine in insgesamt zwölf Städten in Deutschland und Österreich geplant.

nöß

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