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Das sagen die Dresdner zum neuen Kraftwerk Mitte

Nachgefragt Das sagen die Dresdner zum neuen Kraftwerk Mitte

Am Freitag wurde das Kraftwerk Mitte feierlich eröffnet. Am Sonnabend kam mit der Premiere von „Ein Märchen“ im tjg das erste Stück in dem neuen Gebäudekomplex zur Aufführung. DNN Online hat die ersten Gäste nach ihrem Eindruck gefragt.

Das Kraftwerk Mitte am Tag der Eröffnung.

Quelle: dpa

Dresden. Am Freitag wurde das Kraftwerk Mitte feierlich eröffnet. Am Sonnabend kam mit der Premiere von „Ein Märchen“ im tjg das erste Stück in dem neuen Gebäudekomplex zur Aufführung. DNN Online hat die ersten Gäste nach ihrem Eindruck gefragt.

Eva Gaeding, Künstlerin aus Leipzig

Eva Gaeding, Künstlerin aus Leipzig

Quelle: Hauke Heuer

Eva Gaeding, Künstlerin aus Leipzig

Ich bin seit langer Zeit einmal wieder in Dresden und jetzt ziemlich von dem neuen Kraftwerk Mitte beeindruckt. Ich freue mich besonders darüber, dass große Teile der Anlage in einem rauen Zustand belassen wurden – die Geschichte des Gebäudes wird nicht vertuscht. Nach diesem ersten positiven Eindruck freue ich mich sehr darauf, das Stück „Generator“ im tjg anzuschauen.

Annekathrin Klepsch, Kulturbürgermeisterin

Annekathrin Klepsch, Kulturbürgermeisterin

Quelle: Hauke Heuer

Annekathrin Klepsch, Kulturbürgermeisterin (LINKE)

Ich war mit meinen Kindern in dem Stück „Ein Märchen“. Ich fand es faszinierend wie viele Möglichkeiten die Kleine Bühne bietet. Der Theaterneubau sowie die Synthese zwischen der alten Halle und der neuen modernen Architektur ist absolut gelungen. Besonders freue ich mich, dass die beiden Musen aus dem früheren Albert-Theater in der Neustadt hier einen Platz gefunden haben. Die Figuren waren für viele Jahrzehnte eingelagert und verleihen jetzt diesem doch sehr schlichten Foyer einen neuen Glanz.

Stephan Lennig, Rektor der Hochschule für Kirchenmusik, mit seiner Tochter Tabea

Stephan Lennig, Rektor der Hochschule für Kirchenmusik, mit seiner Tochter Tabea

Quelle: Hauke Heuer

Stephan Lennig, Rektor der Hochschule für Kirchenmusik, mit seiner Tochter Tabea

Wir waren gerade im Stück „Ein Märchen“ auf der neuen tjg Bühne – unser erster Besuch im tjg überhaupt. Das Stück und der neue Saal hat uns sehr gefallen. Die Akustik ist sehr gut. Ich war am Freitag zur offiziellen Eröffnung geladen und von den neuen Räumlichkeiten ziemlich beeindruckt. Da war für mich klar, dass ich heute mit meiner Tochter wiederkomme.

Ingrid und Hans Turek

Ingrid und Hans Turek

Quelle: Hauke Heuer

Ingrid und Hans Turek, Rentner

Wir kennen die alte Staatsoperette, haben in Leuben der direkten Nachbarschaft gewohnt und hatten ein Anrecht. Wir gehören zu den wenigen, die nicht von dem Umzug in das neue Gebäude profitierten. Dennoch bleiben wir der Operette treu. Gerade haben wir uns Karten besorgt. Wir würden uns freuen, wenn es in der Umgebung mehr Parkplätze gäbe. Nachdem wir unser Auto abgestellt hatten, mussten wir 20 Minuten laufen.

Jos von Kan, Theaterregisseur aus den Niederlanden

Jos von Kan, Theaterregisseur aus den Niederlanden

Quelle: Hauke Heuer

Jos van Kan, Regisseur und Dramaturg aus den Niederlanden

Ich habe bereits im tjg gemeinsam mit der Philharmonie „Peter und der Wolf“ inszeniert. Jetzt wollte ich mir unbedingt das neue Gebäude anschauen und bin nach Dresden gekommen. Ich finde es sehr gut, dass die Stadt so viel Geld in ein Kinder und Jugendtheater sowie in die Staatsoperette investiert – in den Niederlanden gibt es so etwas nicht. Die neue Bühne gefällt mir sehr gut. Insbesondere die Kinder können von jedem Platz aus alles gut erkennen. Das erleichtert das Inszenieren von Stücken ungemein.

Clara Lösch

Clara Lösch

Quelle: Hauke Heuer

Clara Lösch, Mitarbeiterin Kindergarten

Ich finde es gut, dass das Kraftwerk Mitte endlich fertig ist. Aber die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel könnte besser sein. Ich bin am Bahnhof Mitte ausgestiegen und musste eine ganze Weile durch die Dunkelheit irren, bis ich endlich den Eingang gefunden haben. Das neue Gebäude gefällt mir nicht unbedingt. Die Architektur erschlägt mich.

Frank Lehmann

Frank Lehmann

Quelle: Hauke Heuer

Frank Lehmann, Galerist

Ich kenne das Gebäude noch aus den 90er Jahren als Partylocation. Jetzt bin ich erstaunt was aus dem Kraftwerk geworden ist. Das tjg tritt hauptsächlich für Kinder und Jugendliche an, hat aber auch ein für Erwachsene sehr interessantes Programm. Deshalb bin ich auf das Stück „Generator“ gespannt, dass ich mir gleich angucken werde.

Susanne Magister mit ihrer Tochter Fritzi-Selma

Susanne Magister mit ihrer Tochter Fritzi-Selma

Quelle: Hauke Heuer

Susanne Magister, Historikerin

Mir gefällt insbesondere das Foyer und die Kombination aus historischen Elementen und dem modernen Stahlbau. Ich habe gehört, dass es gegen diese Bauweise auch Widerstände gab. Dass es jetzt geklappt hat, finde ich super. Das Kraftwerk Mitte ist ein großer Gewinn für die gesamte Stadt. Allerdings sollte sich Dresden nicht allzu lange auf diesem Erfolg ausruhen.

Von Hauke Heuer

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