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Das Ensemble Wirbeley spielt im Kastanienhof Dresden-Bühlau

Zwischen Elbe und Euphrat Das Ensemble Wirbeley spielt im Kastanienhof Dresden-Bühlau

Die Musikgruppe Wirbeley lädt am Freitagabend zum Auftakt einer neuen Konzertreihe „Erkenne dich selbst im Fremden“ in den Kastanienhof Dresden-Bühlau, Quohrener Straße 17, ein. Unter dem Motto „Zwischen Elbe und Euphrat – Klangreise in ein unentdecktes Zweistromland“ trifft das Ensemble auf den irakischen Kniegeiger Bassem Hawar.

WIRBELEY

Quelle: Pr

Dresden. Die Musikgruppe Wirbeley lädt am Freitagabend zum Auftakt einer neuen Konzertreihe „Erkenne dich selbst im Fremden“ in den Kastanienhof Dresden-Bühlau, Quohrener Straße 17, ein. Unter dem Motto „Zwischen Elbe und Euphrat – Klangreise in ein unentdecktes Zweistromland“ trifft das Ensemble auf den irakischen Kniegeiger Bassem Hawar (Bagdad/Köln), der 2007 mit seiner Band Ahoar den bundesdeutschen Creole-Weltmusikpreis erhielt. Hawar verbindet klassische Maqam-Musik des Iraks mit moderner mitteleuropäischer Musik, sein Spiel wird sich an diesem Abend mit dem auf den Instrumenten von Wirbeley mischen.

Die Musikgruppe, die ihre Arbeit unter den Titel „Barrierefreie Volksmusik“ stellt, gründete sich 2010 in Dresden und spielte bislang in über 200 Festivals und Konzerten wie etwa beim Radiokonzert Deutschlandradio Kultur, TFF Rudolstadt oder „Sandstein & Musik“. Im aktuellen Projekt mit Bassem Hawar sollen dem Publikum nicht nur die Ergebnisse interkultureller Begegnungen präsentiert, sondern vielmehr der Prozess einer Annäherung, der Weg zu einer gemeinsamen musikalischen Sprache erkennbar gemacht werden. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Erkenne dich im Fremden“ sollen so zukünftig immer wieder neue Gastmusiker aus anderen Kulturkreisen eingeladen werden.

Bassem Hawar

Bassem Hawar

Quelle: PR

Am Freitagabend wird nun zunächst Bassem Hawar mit Wirbeley musizieren und zwar mit einer sogenannten Djoze, einer arabischen Kniegeige, deren Korpus aus einer Kokosnuss besteht und die ursprünglich im Irak ausschließlich in der Folklore genutzt wurde. Bassem Hawar erweiterte die spielerischen Möglichkeiten der Djoze so, dass sie zu einem vollwertigen Konzertinstrument wurde. Er gilt mittlerweile nicht nur als Spezialist für Alte Musik unserer abendländischen Breiten, sondern arbeitet auch mit Jazz-Musikern zusammen und bezieht seine musikalischen Einflüsse aus den vielfältigen Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Kulturen.

Das Konzert beginnt morgen 19 Uhr, der Eintritt kostet 15 Euro an der Abendkasse. Am Sonnabend veranstalten Bassem Hawar und Wirbeley in Kooperation mit dem Interkulturellen Musikforum Sachsen noch einen Djoze-Workshop im Lößnitzgymnasium Radebeul, Steinbachstr. 21 (10 bis 14 Uhr, Eintritt frei). Eingeladen dazu sind Musiker, Musikpädagogen, Chor- und Ensembleleiter, interessierte Laien sowie Musikschüler (je nach Workshop in verschiedenen Zielgruppen).

Wie klingt eigentlich jene Musik, von der die Märchen aus 1001 Nacht erzählen? Welche Klangfarbe und welchen Charakter haben die acht bekanntesten arabischen Tonskalen (Dur, Moll, Rast, Beyat, Hijaz, Hijazkar, Segah, Husam), die gemeinsam eine Familie bilden? – sind nur einige der zu beantwortenden Fragen.

Ziel der Workshops ist es zum einen, unverstellte Einblicke in den Kulturraum des Gastmusikers zu geben, Hörgewohnheiten zu öffnen, und zum anderen, Ansätze interkultureller Musikvermittlung kennenzulernen und kulturübergreifendes gemeinsames Musizieren praktisch zu erfahren.

weitere Informationen und alle Termine zum Projekt im Internet unter:

www.erkenne-dich-selbst-im-fremden.de

Von dnn

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