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Das Dresdner Theater Junge Generation bietet in der kommenden Spielzeit 18 Premieren

Das Dresdner Theater Junge Generation bietet in der kommenden Spielzeit 18 Premieren

Zwei Schwerpunkte verkündete Felicitas Loewe für die kommende Spielzeit am Dresdner Theater Junge Generation. "Einerseits möchten wir die Familienangebote am Wochenende weiter verstärken, andererseits werden wir den thematischen Schwerpunkt auf Bildende Kunst legen", sagte die Intendantin gestern bei der Vorstellung der Theatersaison 2013/2014 für junge Dresdner.

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Erich Kästner lockt zum Sommertheater in den Zoo: "Pünktchen trifft Anton" läuft vom 14. Juni bis 14. Juli 26 Mal nahezu en bloc - und das 2014 noch einmal.

Quelle: Klaus Gigga

Mit insgesamt 18 Premieren, von denen 15 schon feststehen, lockt die Jugendbühne per Schauspiel und Akademie nach Dresden-Cotta und per Puppentheater ins Rundkino. Darunter sind 13 Uraufführungen.

Die Spielzeit beginnt traditionell mit dem Theaterjahrmarkt auf dem ganzen Gelände, die 31. Auflage verspricht am 14. September ab 15 Uhr einen wahren, besenreinen Hexenkessel. Bereits zwei Stunden zuvor lädt Tabea Hörnlein alle Spielwütigen der hauseigenen Theaterakademie zum Picknick und wird ihre Pläne vorstellen. Zwei Stückentwicklungen stehen im Spielplan: Im Januar inszeniert die Akademiechefin selbst "Krazy House - Willkommen in der Pubertät", im März sind die etwas Jüngeren dran: Karen Becker und Anke Engler widmen sich per "Freier Fall" der Angst vor Spinnen, Klassenarbeiten und anderen Mutproben.

Als Angebote für den Familienschwerpunkt, der vor allem am Wochenende und speziell per "Familiensonntag" weiter ausgebaut werden soll, verweist Loewe besonders auf die erste Premiere im Oktober, zu der Oberspielleiterin Ania Michaelis Otfried Preußlers "Die kleine Hexe" inszenieren wird. Und sie freut sich auf den europaweit angesagten Schotten Andy Manley, der "Ich will ein Kaninchen" für Kinder ab zwei Jahren inszenieren wird. Im Sonnenhäusl des Großen Gartens wird Christoph Bochdansky im Mai 2014 sein eigenes Werk "Piraten sind das Wildeste, was es gibt" als Puppenspiel zur Uraufführung bringen - allerdings nicht als offiziellen Beitrag des Theaters zu Kommunal- und Landtagswahl.

Der Fokus auf Bildende Kunst wird hingegen von drei anderen Stücken getragen, für die das Haus eine weitreichende thematische Begleitung für Schüler anbieten will: Irina Pauls verbindet in "Mitten auf der Elbe schwimmt ein Krokodil" Kinderreime mit der Kunst Martin Mannigs. Marcelo Diaz inszeniert "Nach Guernica" von Mariano Llorente, wobei die Geschichte um Picassos berühmtes Bild gestreift wird. Und Jo Fabian widmet sich "in betrachtung des mondes" jenem Caspar David Friedrich, der eine Woche zuvor seinen 240. Geburtstag feiert. Der Berliner, welcher mit "Wendelgaard" und "Werwolf" schon zwei eindrucksvolle Performanzen fürs TJG erschuf, stellt sich der Frage "Was ist Romantik?" Aufgrund von Abstimmungsproblemen kann diese Uraufführung erst im September 2014 stattfinden, gehört thematisch aber noch zur vorigen Spielzeit.

Die Weihnachtsstücke 2013 versprechen ähnlich hohe Resonanz wie 2012: Die Puppenbühne zeigt "Der gestiefelte Kater" für die Noch-Nicht-Leseratten ab vier, das Schauspiel bietet für Ge-nießer ab Grundschulreife "das beste Krippenspiel aller Zeiten", welches Barbara Robinson in ihrem Buch "Hilfe, die Herdmanns kommen" offenlegte. Es ist die Geschichte einer wilden Geschwisterbande, die die Stadt aufmischen und nun auch noch die Hauptrollen im Krippenspiel innehaben. Es wird sicher nicht besinnlich, aber garantiert ein wenig lustiger als im Vorjahr bei "Wunder einer Weihnacht". Regie führt Taki Papaconstantinou, am Haus bekannt für die sensible Umsetzung von "Raus aus Amal".

Die großen Sommertheaterstücke, für die sich der Dresdner Zoo als sinnigste Spielstätte herauskristalli-siert hat, haben derweil immer zwei Jahre Bestand. So wird die Kästner-Adaption von "Pünktchen trifft Anton" für Leute ab acht auch den Sommer 2014 einleiten. Die Premiere steht aber schon jetzt am 14. Juni 2013 an - dort wird dann auch das neue, giftgrüne Spielzeitheft zu erhalten sein, damit sich Eltern und Lehrer das kommende Schuljahr sinnvoll strukturieren können.

Für die Namen von Zu- und Abgängen im Ensemble ist es dank ausstehender Gespräche noch zu früh. Fest steht, dass ein Schauspieler und zwei Puppenspieler wechseln und neu besetzt werden. Die Zuschauerzahlen sind trotz der steten öffentlichen Zukunftsdiskussion stabil - rund 77000 Besucher waren in den Stücken, 8000 weitere wurden anderweitig erreicht. Vorgaben hinsichtlich der Reichweite seitens der Stadt gäbe es nicht, sagte Felicitas Loewe, die sich auch jeglichen Kommentar auf die Spielstättenproblematik verkniff. Ihr Haus hat mit Eigeneinnahmen derzeit ein Budget von rund sechs Millionen Euro und 125 Mitarbeiter.

@www.tjg-dresden.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.05.2013

Andreas Herrmann

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