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Regional Dahl und Friedrich: Doppelschau zu Romantiker-Künstlerfreundschaft in Dresden
Nachrichten Kultur Regional Dahl und Friedrich: Doppelschau zu Romantiker-Künstlerfreundschaft in Dresden
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17:30 09.09.2015
das Gemälde "Larvik bei Mondschein" (1839) von Johan Christian Dahl Quelle: dpa
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Die Sonderschau „Dahl und Friedrich. Romantische Landschaften“ (6. Februar bis 3. Mai) umfasst 117 Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen der Künstler, die Anfang des 19. Jahrhunderts fast 20 Jahre lang im selben Haus in der Barockstadt lebten, sowie ihrer Schüler.

Damit werde erstmals eine für die romantische Kunst tragende Freundschaft unter verschiedenen Aspekten aufgeblättert, sagte der Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD), Hartwig Fischer, am Donnerstag. Die in Kooperation mit dem norwegischen Nationalmuseum entstandene Ausstellung steht unter Schirmherrschaft von Königin Sonja und der Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck, Daniela Schadt, und war zuvor in Oslo gezeigt worden.

Auf blaugrauen Wänden stehen Ansichten des barocken Dresden, die Dahl gern im Mondschein malte, Naturstudien von Wolken und Bäumen, Bilder nordischer Landschaften sowie Porträts im Dialog. Viele der Exponate sind Leihgaben von Museen im In- und Ausland. Die SKD verwahren einen der weltgrößten Friedrich-Bestände, im norwegischen Nationalmuseum befindet sich die umfangreichste Dahl-Sammlung. In Dresden ist auch das berühmte Friedrich-Gemälde „Kreidefelsen auf Rügen“ zu sehen - eine Leihgabe aus der Schweiz. Für Bernhard Maaz, Direktor des Kupferstich-Kabinetts, an sich schon eine „kleine Sensation“.

Die Ausstellung ist vom 6. Februar bis 3. Mai zu folgenden Zeiten geöffnet: täglich außer montags von 10.00 bis 18.00 Uhr; Eintritt Albertinum: normal 10 Euro, ermäßigt 7,50 Euro, Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren frei - Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen mit Essays und 214 farbigen Abbildungen: Dahl und Friedrich. Romantische Landschaften.

dpa

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