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DJ Cramér legt „Wildblumenblues“ in der Zille in Dresden auf

„Darbietungsrausch“ DJ Cramér legt „Wildblumenblues“ in der Zille in Dresden auf

Wildblumenblues“ nennt René Seim seine beiden Sampler, auf denen er seiner Interpretation von Sixties, Bluespunk, Swing, Pop und Soul freien Lauf lässt. Und macht sich der 36-Jährige gerade keine Gedanken über seine Platten, ist er als DJ Cramér in den Dresdner Neustadtclubs unterwegs.

„Dj Cramér“ fühlt sich am wohlsten hinter dem Mischpult.
 

Quelle: Susann Schmidt Photography

Dresden.  „Wildblumenblues“ nennt René Seim seine beiden Sampler, auf denen er seiner Interpretation von Sixties, Bluespunk, Swing, Pop und Soul freien Lauf lässt. Und macht sich der 36-Jährige gerade keine Gedanken über seine Platten, ist er als DJ Cramér in den Dresdner Neustadtclubs unterwegs und bringt mit dem Sound von klassischen Vinylplatten seine Gäste zum Tanzen. „Egal ob guter Tänzer oder Anfänger, der Swing und Rock’n’Roll der 50er Jahre weckt die Leidenschaft in jedem und bringt ihn zum Zucken“, erklärt Seim.

Er selbst spielt meistens mehrere Stunden durch, so ist es auch beim Gig am Freitagabend in der Zille geplant. Dort legt DJ Cramér zwischen 22 und 5 Uhr in der Früh auf. Sieben Stunden lang DJ-Sets auf alten Schallplatten zu mixen ist für den 36-Jährigen aber kein Problem. „Dann bin ich im Darbietungsrausch und es macht einfach nur Spaß.“ Das Besondere: René Seim verzichtet vollständig auf elektronische Komponenten und auch elektronische Klänge in der Musik. „Bei mir gibt es nur den puren, unverfälschten Rock’n’Roll- und Garagesound“, so der Musiker.

Ähnliches gilt bei seinen Samplern, die er in mühevoller Kleinarbeit zusammengestellt hat. Während auf der ersten Platte fast ausschließlich lokale und regionale Bands aus der Subkultur vertreten sind, wird auf Volume 2 auch durchaus bekannteren Künstlern wie Jack Oblivian Gehör verschafft. Natürlich legt Seim bei den Samplern auch großen Wert auf Dresdner Bands. So sind beispielsweise die Punkrocker von Stalin vs Band, The Roaring 420s oder Paisley auf der Platte vertreten. „Es sind alles Bands, die mir persönlich besonders aufgefallen sind“, erklärt der DJ. René Seim betreibt mittlerweile auch sein eigenes Label: HeadPerfumeRecords.

DJ Cramér, 12. Januar, 22 Uhr in der Zille, Görlitzer Straße 5

Von dnn

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