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Besucherrekord im Verkehrsmuseum Dresden

Besucherrekord im Verkehrsmuseum Dresden

Das Verkehrsmuseum steuert weiter auf Erfolgskurs, den Museumsdirektor Joachim Breuninger vor drei Jahren mit seinem Dienstantritt eingeschlagen hat.

Seit ihrer Eröffnung im Vorjahr ist die Ausstellung zur Geschichte der Luftfahrt ein Publikumsmagnet im Verkehrsmuseum.

Quelle: Peter Weckbrodt

Von Peter weckbrodt

Die konzeptionelle Neuausrichtung ein Stück weg vom technischen Ansatz hin zur stärkeren Familienorientierung hat sich nun, da die Bilanz für das Jahr 2012 vorliegt, bestätigt: In seinem 60. Jubiläumsjahr stellte das Museum mit 224 000 Besuchern einen neuen Rekord auf. Das entspricht einem Zuwachs um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Erwies sich das Jubiläumsprogramm schon als gelungen, so brachte die Eröffnung der ständigen Ausstellung zur Geschichte der Luftfahrt den Höhepunkt im Jahr 2012. Die zweite große Ausstellungseröffnung war im September zur Frage "Kam Kolumbus 15 000 Jahre zu spät?". Diese Ausstellung ist noch bis zum 3. März zu sehen. Mit geplanten vier Sonderausstellungen, die sämtlich das Potenzial von Publikumsmagneten haben, kann Breuninger auch für 2013 den Blick optimistisch nach vorn richten.

"Das Museum entwickelt sich aber auch inhaltlich weiter", unterstreicht der Museumschef. "Äußerer Ausdruck dieser Entwicklung ist die Änderung des Mottos von ,Die Welt der Mobile erleben' in ,Mobile Welt erleben'." Das neue Motto deutet die Richtung an, in die das Museum gehen will. Über 2013 hinaus soll der Fokus nicht nur auf der Ausstellung von Fahrzeugen liegen. Inhalt, so Breuninger, soll die Geschichte der Mobilität in all ihren Facetten sein. Fahrzeuge und Technik würden auch weiterhin vorgestellt, grundsätzlich stehe aber künftig der Mensch im Mittelpunkt aller Ausstellungen. Ein erstes Beispiel hierfür sei bereits 2011 die erfolgreich gezeigte Wechselausstellung "Unterwegs für das Seelenheil" gewesen.

Ähnlich einzuordnen ist die um zwei Monate verlängerte interaktive Ausstellung "Mobil mit Handicap?". Bis Ende Februar können Erwachsene und Kinder Situationen im öffentlichen Raum völlig ungewohnt, beispielsweise in der Rolle des Rollstuhlfahrers, des Blinden oder Sehbeeinträchtigten erleben, der sich täglich mit Ampeln, Bordsteinkanten, Kopfsteinpflaster auseinandersetzen muss.

Um die Geschichte der bespannten Mobilität geht es in der Sonderausstellung "Zugpferde", die das in Lütau bei Hamburg beheimatete Museum für die Arbeit mit Zugpferden vom 22. März bis 1. September präsentiert. "Boing! - unterwegs", eine Sonderausstellung über Malerei, Fotografie und Installation von "Photo.Kunst.Raum Hamburg", ist vom 29. Juni bis 30. September geöffnet.

Von September 2013 bis Februar 2014 wird eines legendären Automobilbauers in "Vom Kutschenbauer zum Luxuswagenfabrikanten - 150 Jahre Heinrich Gläser Dresden" gedacht. Elektromobilität zwischen Wunsch und Wirklichkeit bringt vom Oktober 2013 bis Februar 2014 die Sonderausstellung "Aufgeladen".

Noch im Januar erscheint der neue, reichhaltig illustrierte Museumsführer. Auch das Foyer wird aufgefrischt und erwartet schon in Kürze die Besucher in einem neuen Design.

Verkehrsmuseum, Augustusstraße 1, geöffnet dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, Internet: www.verkehrsmuseum-dresden.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.01.2013

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