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Berühmte Terrakottaarmee wird in Dresden gezeigt

Zeitenströmung Berühmte Terrakottaarmee wird in Dresden gezeigt

Die berühmten Tonkrieger aus dem alten China haben am Freitag in Dresden Stellung bezogen. Mehr als 250 Exponate, darunter 150 originalgetreue Repliken der Terrakottafiguren, sollen den Gast in die Zeit des ersten Kaisers von China zurückversetzen.

Eine Frau steht am 12.05.2017 in Dresden (Sachsen) in der Ausstellung «Die Terrakottaarmee und das Vermächtnis des Ewigen Kaisers». Die Ausstellung (12. Mai bis 17. September 2017) zeigt unter anderem Repliken der Terrakotta-Soldaten des ersten chinesischen Kaisers.

Quelle: Sebastian Kahnert/dpa

Dresden. Die berühmten Tonkrieger aus dem alten China haben am Freitag in Dresden Stellung bezogen. Mit der Schau „Die Terrakottaarmee & das Vermächtnis des Ewigen Kaisers“ sei eine der größten archäologischen Entdeckungen des 20. Jahrhunderts zu Gast, teilte der Veranstalter mit. Mehr als 250 Exponate, darunter 150 originalgetreue Repliken der Terrakottafiguren, sollen den Gast in die Zeit des ersten Kaisers von China zurückversetzen. Er hatte sich vor mehr als 2200 Jahren mit einer gigantischen Grabanlage nahe der Stadt Xi’an ein Denkmal für die Ewigkeit setzen wollen.

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Vom 12. Mai bis 17. September 2017 zeigt die Ausstellung „Die Terrakottaarmee und das Vermächtnis der Ewigen Kaisers“ Schätze aus der Grabkammer des ersten Kaisers von China in der Dresdner Zeitenströmung.

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„Nicht die Terrakottaarmee alleine, sondern sämtliche Funde aus der Grabanlage von Qin Shi Huang Di (259-210 v. Chr.) sind faszinierend und in ihrer archäologischen, kunst- und kulturhistorischen Bedeutung nicht hoch genug einzuschätzen“, erklärte Kuratorin Jaana Klumpp. Daher stünden die Tonkrieger zwar im Mittelpunkt. Der Besucher könne aber dank weiterer Exponate, Modelle, Filme und Bilder tief in die Geschichte des alten Chinas eindringen. Bisher wurden in der Grabananlage auch mehr als 40 lebensechte Darstellungen von Enten, Gänsen und Kranichen entdeckt.

Die bis 17. September gezeigte Ausstellung zeigt auch, wie die 180 Zentimeter großen Terrakotta-Krieger entstanden. Jede Figur besteht aus bis zu sieben Einzelteilen, die innen hohl sind und beim Brennen zusammengefügt wurden. Nur den Kopf setzte man später auf. Auch die Herstellung der Replikate, die jetzt weltweit in Ausstellungen zu sehen sind, erfolgte nach gleicher Methode.

dpa

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